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Die Messung der Markenbekanntheit ist ein entscheidender Faktor für einen erfolgreichen Markenmanagement-Ansatz. Allerdings ist sie bekanntlich schwer zu messen. Verschiedene Kennzahlen und Methoden definieren die Markenbekanntheit, und es ist nicht immer klar, wo man anfangen soll. 

Lassen Sie sich davon nicht abschrecken. Es lohnt sich, hier sorgfältig vorzugehen. Daten zur Markenbekanntheit sind wertvoll für

  • den Aufbau zielgerichteter Marketingkampagnen
  • die Bewertung Ihrer Wettbewerbsposition
  • und die Steigerung des Marktanteils. 

In diesem Leitfaden stellen wir Ihnen praktische Schritte zur Messung der Markenbekanntheit vor sowie die besten Strategien und Tools zur Markenattribution, die Sie bei diesem Prozess unterstützen. Los geht's!

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Was ist Markenbekanntheit?

Markenbekanntheit ist ein Marketing-Begriff, der beschreibt, wie vertraut eine Zielgruppe mit einer Marke ist und wie gut sie sich an sie erinnert. Immer wenn Sie ein Logo, einen Slogan oder ein Lied einer bestimmten Marke zuordnen, ist das ein Zeichen für eine starke Markenbekanntheit. 

Googeln = Online danach suchen. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Wie Stephen Houraghan von Brand Master Academy es formuliert: „Das Steigern der Markenbekanntheit besteht darin, ein kaltes Publikum in ein warmes Publikum zu verwandeln, um Ihre Marke beim Kaufentscheidungsprozess ins Spiel zu bringen.“ 

Dieser Übergang vom kalten zum warmen Lead kann viele Formen annehmen – das ist auch der Grund, weshalb sich viele Marketer bei der Messung der Markenbekanntheit schwertun. Von Social-Media-Teilungen bis hin zum Suchvolumen nach dem Markennamen gibt es zahlreiche Kennzahlen und Methoden, die Sie für eine effektive Messung der Markenbekanntheit berücksichtigen sollten – auf diese gehen wir als Nächstes ein. 

Customer-based brand equity model pyramid (Keller, 2009) infographic
Das Customer-Based Brand Equity Pyramid-Modell (Keller, 2009) zeigt die verschiedenen Aspekte, die wir bei der Betrachtung der Markenbekanntheit berücksichtigen müssen.

10 Methoden, um Markenbekanntheit zu messen

Nachdem wir uns auf die Bedeutung geeinigt haben, sehen wir uns nun die besten Strategien zur Messung der Markenbekanntheit an.

1. Markenbezogenes Suchvolumen

Das markenbezogene Suchvolumen bezieht sich auf den Website-Traffic von Suchmaschinen, der durch spezifische Suchanfragen nach Ihrer Marke generiert wird. Dies ist eine hervorragende Kennzahl zur Messung der Markenbekanntheit, da sie zeigt, wie oft gezielt nach Ihrer Marke gesucht wird.

Für die effektive Messung des markenbezogenen Suchvolumens gilt:

  • Nutzen Sie ein umfassendes Analysetool wie Semrush, um alle Suchmaschinen zu erfassen. Google Analytics ist eine gute Option für die Nachverfolgung von Google-bezogenen Suchanfragen, allerdings ist es in Bezug auf andere Suchquellen eingeschränkt.
  • Beachten Sie saisonale Schwankungen bei Ihrem Suchvolumen kritisch. Zum Beispiel verzeichnet Buchhaltungssoftware während der Steuererklärungssaison möglicherweise einen Anstieg bei den Suchanfragen.
  • Legen Sie Benchmarks fest, um das markenbezogene Suchvolumen über die Zeit hinweg genau zu verfolgen. So verhindern Sie, dass kurzfristige Ausschläge fälschlicherweise als langfristige Trends interpretiert werden.

Das markenbezogene Suchvolumen ist ein direkter Indikator für Markenwiedererkennung und -abruf und damit ein hervorragendes Maß für Markenbewusstsein mit Kaufabsicht. Diese Daten sind unerlässlich, um Veränderungen beim öffentlichen Interesse zu verfolgen und zielgerichtete Marketingkampagnen auszubauen. 

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2. Markenbekanntheitsumfragen

Bei Markenbekanntheitsumfragen fragen Sie Ihr Publikum gezielt nach deren Wissen und Wahrnehmung Ihrer Marke. Mit einer Umfrage müssen Sie nicht mehr raten, was Ihr Publikum weiß oder empfindet – Sie erhalten klare Antworten direkt von der Quelle. 

Beim Durchführen von Umfragen zur Markenbekanntheit gilt:

  • Halten Sie Ihre Umfragefragen präzise und gezielt. Vermeiden Sie vage Formulierungen und stellen Sie Fragen, die gezielt die Markenwiedererkennung, -assoziation und das Markenbild abfragen.
  • Sprechen Sie verschiedene Zielgruppensegmente an, um ein vollständiges Bild der Markenwahrnehmung zu erhalten.
  • Begrenzen Sie die Anzahl der Umfragefragen, um die Rücklaufquote zu erhöhen. Führen Sie stattdessen mehrere Umfragen zu jeweils spezifischen Bereichen wie Markenabruf oder Wiedererkennung durch, um tiefere Einblicke zu gewinnen, ohne die Befragten zu überfordern.

Nutzen Sie Tools wie SurveyMonkey, Google Forms oder FillOut, um Markenbekanntheitsumfragen einfach zu erstellen und zu verteilen. Diese Werkzeuge verbessern Ihre Möglichkeiten zur Auswertung und Organisation der Antworten und können Ihre Daten als ausführliche Berichte, Schaubilder oder Diagramme aufbereiten. 

3. Social Listening

Social Listening bedeutet, dass Sie Erwähnungen, Hashtags, Shares und Kommentare zu Ihrer Marke auf Social-Media-Plattformen und Online-Foren verfolgen.

Wenn Sie Social Listening zur Messung der Markenbekanntheit einsetzen:

  • Richten Sie Benachrichtigungen für Markenerwähnungen sowie Abwandlungen von markenbezogenen Begriffen oder Tippfehlern ein, um einen umfassenderen Überblick über die Social-Media-Präsenz Ihrer Marke zu erhalten. 
  • Messen Sie nicht nur, wie oft Ihre Marke erwähnt wird, sondern bewerten Sie auch den Tonfall der Gespräche. Durch die Analyse von Stimmung gemeinsam mit dem Volumen können Sie nachvollziehen, wie sich die öffentliche Wahrnehmung entwickelt.
  • Achten Sie auf wiederkehrende Themen und Assoziationen. Virale Trends wie „TikTok hat mich dazu gebracht, es zu kaufen“ können zum Beispiel darauf hinweisen, dass eine neue Zielgruppe Ihre Marke oder Ihre Produkte entdeckt.

Social Listening liefert Echtzeit-Einblicke in die Markenbekanntheit. Es ist allerdings wichtig, die passenden Tools zu nutzen, um aufkommende Trends zu identifizieren und Ihre Daten zu organisieren. Sprout Social ist unsere Top-Empfehlung für Social Listening. Bevor Sie sich jedoch entscheiden, nehmen Sie sich eine Minute Zeit für unseren Überblick über die besten Social-Media-Management-Tools.

4. Erwähnungen in redaktionellen Medien

Erwähnungen in redaktionellen Medien sind die Aufmerksamkeit, die Ihre Marke durch Nennungen in Nachrichtenportalen, Blogs oder anderen nicht bezahlten Medien erhält. Wenn Ihre Marke organisch für Gesprächsstoff sorgt, ganz ohne bezahlte Maßnahmen, ist das ein starkes Zeichen für die Markenbekanntheit. 

So messen Sie Ihre Erwähnungen in redaktionellen Medien: 

  • Verfolgen Sie die Autorität und Reichweite der Publikationen, die Ihre Marke erwähnen, um den Einfluss einzuschätzen.
  • Konzentrieren Sie sich auf Sentiment-Analysen, um zu verstehen, wie Ihre Marke in den Medien dargestellt wird. Verwenden Sie diese Daten, um zu bewerten, ob Ihre Marke positiv, negativ oder neutral betrachtet wird.
  • Vergleichen Sie Erwähnungen in redaktionellen Medien mit denen Ihrer Wettbewerber, um zu sehen, wie Ihre Marke im Branchenvergleich abschneidet. 

Erwähnungen in redaktionellen Medien stehen in direktem Zusammenhang mit Ihrer öffentlichen Wahrnehmung und Glaubwürdigkeit. Um einen genauen Überblick über die Berichterstattung durch Dritte zu erhalten, nutzen Sie Software zur Medienbeobachtung wie Meltwater oder BuzzSumo, um Erwähnungen nachzuverfolgen und die Reichweite Ihrer Medienpräsenz zu analysieren.

Ein Backlink-Profil misst die Qualität und Quantität externer Links, die Traffic auf Ihre Website bringen. Diese Sammlung von Kennzahlen bietet einen Überblick über die Online-Präsenz Ihrer Marke und gibt Aufschluss über Autorität, Glaubwürdigkeit und SEO-Leistung.

So überwachen Sie Ihr Backlink-Profil:

  • Verwenden Sie SEO-Tools wie Ahrefs oder Google Search Console, um Backlinks in Echtzeit zu verfolgen und zu analysieren. 
  • Analysieren Sie wichtige Kennzahlen wie Domain-Autorität, Anzahl verweisender Domains und Link-Qualität, um die Auswirkung Ihres Backlink-Profils zu bewerten.
  • Konzentrieren Sie sich auf hochwertige Backlinks von Websites mit hoher Domain-Autorität, da diese die Sichtbarkeit und das Vertrauen in Ihre Marke besonders stärken.

Backlinks sind wie digitale Brotkrumen, die Nutzer und Suchmaschinen zu Ihrer Website führen. So unterstützen sie die Markenfindung und erhöhen die Markenbekanntheit. Um die beste SEO-Software für Ihre Markenbekanntheitsstrategie zu finden, lesen Sie unseren ausführlichen Test über die besten SEO-Tools.

6. Entwicklung des Direkt-Traffics

Direkter Traffic ist das Gegenteil von Backlinks. Damit ist der Anteil der Seitenbesucher gemeint, die Ihre URL direkt in den Browser eingeben. Diese Besucher müssen Ihre Webadresse also bereits kennen – und das zeigt eine hohe Markenbekanntheit und Erinnerung. 

So überwachen Sie den Direkt-Traffic Ihrer Website: 

  • Nutzen Sie Google Analytics oder ein ähnliches Webanalyse-Tool, um Veränderungen im Direkt-Traffic im Zeitverlauf zu verfolgen.
  • Segmentieren Sie den Direkt-Traffic nach wiederkehrenden und neuen Besuchern, um zu erkennen, wie oft Besucher Ihre URL erinnern und eingeben. 
  • Vergleichen Sie die Entwicklung des Direkt-Traffics mit dem Timing Ihrer Markenbekanntheitskampagnen, um herauszufinden, welche Initiativen besonders viel direkten Traffic erzeugen.

Die Überwachung des Direkt-Traffics zeigt wichtige Trends und Veränderungen bei der Auffindbarkeit Ihrer Marke. Um diese Daten noch genauer auszuwerten, erstellen Sie Benchmarks, mit denen Sie den Einfluss von Kampagnen zur Markenbekanntheit, Produkteinführungen und Marketingmaßnahmen über die Zeit hinweg messen können.

7. Verweis-Traffic

Verweis-Traffic entsteht, wenn Besucher über externe Quellen wie Blogs, Verzeichnisse oder Social-Media-Plattformen auf Ihre Website gelangen. Um diesen Traffic präzise zu messen, benötigen Sie ein Marketing-Analyse-Tool mit leistungsstarken Reporting- und Link-Tracking-Funktionen, einschließlich der Möglichkeit, individuelle Tracking-Links zu erstellen.

EXPERTEN-TIPP

EXPERTEN-TIPP

„Die großen Anbieter (Facebook, Instagram usw.) haben es schwierig gemacht, den Traffic genau zu verstehen. Wir verwenden UTM-Parameter, um genauer zu erkennen, woher die Leute auf unser Produkt aufmerksam werden.“

Ben Broch, Gründer, Interview SideKick

Weitere bewährte Methoden zur Messung von Referral-Traffic:

  • Identifizieren Sie die wichtigsten Referral-Quellen, um herauszufinden, über welche Kanäle die größte Bekanntheit erzielt wird.
  • Konzentrieren Sie sich auf Partnerschaften oder Content-Platzierungen, die hochwertigen Referral-Traffic bringen.
  • Verfolgen Sie Engagement-Metriken (z.B. Verweildauer, Absprungrate) von Referral-Traffic, um das Interesse des Publikums einzuschätzen.

Referral-Traffic ist ein Zeichen dafür, dass Menschen Ihre Marke über andere Quellen entdecken. Das erzählt die Geschichte, wo Ihre Marke sonst noch präsent ist und welche Kanäle besonders gut ankommen. 

8. Anteil an Social-Media-Erwähnungen (Share of Voice)

Der Anteil an Social-Media-Erwähnungen (Share of Voice, SOV) misst, wie oft Ihre Marke auf sozialen Medien im Vergleich zu Ihren Wettbewerbern erwähnt wird. Er erfasst Erwähnungen, Hashtags und Engagements auf Social Media und liefert Einblicke in die Sichtbarkeit, den Einfluss und die Marktpräsenz Ihrer Marke. 

So messen Sie Ihren Anteil an Social-Media-Erwähnungen (Share of Voice) effektiv: 

  • Verwenden Sie Tools wie Sprout Social oder Hootsuite, um wichtige SOV-Kennzahlen wie Markenerwähnungen, Branchen-Hashtags und Engagement zu überwachen und automatisch Ihren Social-Media-Marktanteil zu berechnen.
  • Verfolgen Sie den SOV über regelmäßige Zeiträume (z. B. wöchentlich oder monatlich), um Trends, Markenerwähnungen und Engagement-Spitzen zu erkennen.
  • Überwachen Sie Ihren SOV auf mehreren Social-Media-Plattformen, da sich die Nutzergewohnheiten je nach Plattform unterscheiden können. 

Der SOV ist eine wichtige Kennzahl zur Bewertung der Wirksamkeit Ihrer Social-Media-Marketing-Strategie und Ihrer Markenbekanntheit. Je höher Ihr Anteil an Social-Media-Erwähnungen (Share of Voice), desto stärker ist Ihre Wettbewerbsposition online und desto besser wird die Markenbekanntheit gestärkt. 

Google Trends verfolgt im Zeitverlauf die Beliebtheit von Suchbegriffen. Wenn Sie überwachen, wie häufig nach Ihrer Marke oder zugehörigen Keywords gesucht wird, erhalten Sie wertvolle Einblicke in Veränderungen der Markenbekanntheit.

Best Practices zur Überwachung von Google Trends Daten:

  • Beobachten Sie gebrandete Suchbegriffe, wie Produkt- oder Markenvariationen, um zu erkennen, wie häufig nach Ihnen gesucht wird. Achten Sie dabei auf Anstiege oder Rückgänge im Suchvolumen über die Zeit.
  • Analysieren Sie die Marken-Keywords und verwandte Suchanfragen Ihrer Wettbewerber im Vergleich zu Ihren eigenen, um Marketingchancen zu entdecken – beispielsweise, wenn nach Alternativen zu Ihrem Wettbewerber gesucht wird.
  • Ergänzen Sie Ihre Analyse durch andere SEO-Tools wie SEMRush, um einen umfassenderen Überblick über Suchvolumen, Keyword-Performance und Wettbewerbsanalysen zu erhalten (das ist einer der vielen Vorteile von SEO-Tools).

Google Trends liefert Ihnen Echtzeiteinblicke in das öffentliche Interesse und die Bekanntheit Ihrer Marke. Durch das kontinuierliche Tracking und den Vergleich von Suchtrends mit den Wettbewerbern können Sie Ihre digitale Marketingstrategie gezielter ausrichten und Ihre Markenbekanntheit stärken.

10. Content-Marketing-Performance

Ihre Content-Marketing-Performance bewertet, wie gut Ihre Markeninhalte – wie Firmenblogs oder Webinare – bei Ihrer Zielgruppe ankommen und diese einbinden. Wenn Sie den Erfolg Ihrer erstellten Inhalte messen, erfahren Sie, welchen Einfluss Content auf Traffic, Leads oder Conversions hat.

Best Practices zur Messung der Content-Marketing Performance: 

  • Verwenden Sie Google Analytics oder ähnliche Tools, um den von Ihren Inhalten generierten Traffic zu messen und zu verfolgen, wie dieser zu Leads oder Kunden konvertiert. Höherer Traffic ist oft ein Indikator für eine gestiegene Markenbekanntheit.
  • Analysieren Sie Reichweite und Impressionen Ihrer Inhalte, um zu sehen, wie viele Menschen mit Ihrer Marke in Kontakt kommen.
  • Beobachten Sie Ihre Performance über alle Kanäle hinweg, darunter E-Mails, soziale Medien und Unternehmenswebsites, um einen umfassenden Einblick zu erhalten, wie Ihre Inhalte zur Markenbekanntheit beitragen.

Die Leistung Ihres Content-Marketings ist entscheidend dafür, wie stark Ihre Marke bei Ihrer Zielgruppe Resonanz findet. Wenn Sie Content-Marketing-Kampagnen ernsthaft betreiben möchten, die Markenbekanntheit, Leads und Umsatz fördern, empfehlen wir Ihnen, unsere Liste der besten Content-Marketing-Plattformen anzusehen.

10 Markenbekanntheits-Metriken und KPIs

Schauen wir uns nun die spezifischen Kennzahlen und KPIs genauer an, mit denen sich die Markenbekanntheit messen lässt. Die folgenden Kennzahlen helfen Ihnen, Sichtbarkeit, Engagement und die Gesamtauswirkung Ihrer Marke zu bewerten:

  1. Netto-Stimmungswert: Dies misst das Verhältnis von positiven zu negativen Erwähnungen Ihrer Marke in sozialen Medien, Foren und Bewertungsseiten. Ein hoher Netto-Stimmungswert weist auf eine positive Markenwahrnehmung und -bekanntheit hin. Nutzen Sie Social Listening Tools wie Sprout Social, um Stimmungsdaten zu erfassen und zu analysieren.
  2. Konversionen: Diese Kennzahl verfolgt, wie viele Nutzer eine gewünschte Aktion ausführen, z.B. einen Kauf tätigen oder eine Demo anfordern. Hohe Konversionsraten zeigen, dass Ihre Bemühungen zur Markenbekanntheit Wirkung zeigen und zum Handeln anregen. Marketing-Automatisierungssoftware wie Hubspot hilft, Konversionen zu tracken.
  3. Soziale Medien-Interaktionen: Dies bezieht sich auf die Anzahl der Likes, Kommentare, Shares oder sonstigen Interaktionen mit Ihren Inhalten in sozialen Medien. Eine hohe Interaktionsrate zeigt, dass Ihr Publikum Ihre Inhalte nicht nur gesehen, sondern auch aktiv damit interagiert hat. Nutzen Sie Social Media Management Software wie Hootsuite oder Sprinklr oder die integrierten Analysefunktionen der sozialen Plattformen, um das Engagement zu überwachen.
  4. Impressionen: Diese Kennzahl misst, wie oft Ihre Inhalte angezeigt oder von Ihrem Publikum gesehen werden. Sie hilft Ihnen, die Gesamt-Reichweite über verschiedene Plattformen zu verstehen. Impressionen lassen sich über Marketing-Automatisierungs-Tools oder Werbenetzwerke wie Facebook Ads erfassen.
  5. Shares: Diese Kennzahl gibt an, wie oft Nutzer Ihre Inhalte mit anderen teilen. Das ist ein starkes Signal für die Resonanz Ihrer Marke, denn Ihr Publikum findet Ihre Inhalte offenbar so wertvoll, dass es diese in seinem Netzwerk verbreitet. Tools wie Buzzsumo oder integrierte Analysen der sozialen Netzwerke sind ideal, um Shares zu überwachen.
  6. Klickrate (CTR): Die CTR misst den Prozentsatz der Nutzer, die nach dem Anzeigen Ihrer Inhalte, Anzeigen oder E-Mail-Links darauf klicken. Eine hohe CTR zeigt, dass Ihre Botschaften und Ihr kreativer Content gut genug sind, um Aufmerksamkeit zu erregen und Traffic zu generieren. Google Analytics, E-Mail-Marketing-Plattformen sowie Werbeplattformen wie Facebook Ads erfassen die CTR automatisch.
  7. Verweildauer auf der Seite: Diese Kennzahl misst, wie lange Nutzer auf Ihren Webseiten bleiben. Eine längere Verweildauer zeigt, dass Ihr Content als relevant und ansprechend wahrgenommen wird, was die Markenbekanntheit und -wahrnehmung fördert. Am besten eignet sich Google Analytics für das Tracking solcher Website-Analysen. Gehen Sie zu „Verhalten“ > „Website-Content“ > „Alle Seiten“ und schauen Sie in die Spalte „Durchschn. Zeit auf Seite“.
  8. Einzigartige Seitenaufrufe: Einzigartige Aufrufe zeigen an, wie viele Besucher Ihre Website hatte. Eine höhere Zahl einzigartiger Besuche bedeutet, dass Ihre Marke ein breiteres Publikum erreicht und die Markenbekanntheit steigert. In Google Analytics finden Sie dies unter „Zielgruppe“ > „Übersicht“ > „Nutzer“.
  9. Wiederkehrende Besucher: Diese Kennzahl gibt an, wie oft Nutzer nach ihrem ersten Besuch auf Ihre Website zurückkehren. Ein hoher Anteil wiederkehrender Besucher weist darauf hin, dass Ihre Marke einen bleibenden Eindruck hinterlässt und nachhaltiges Engagement fördert. In Google Analytics finden Sie dies unter „Zielgruppe“ > „Verhalten“ > „Neu vs. wiederkehrend“ in der Spalte „Wiederkehrend“.
  10. Sitzungen (Traffic Sessions): Sitzungen messen die Gesamtanzahl der Besuche auf Ihrer Website, unabhängig davon, ob es neue oder wiederkehrende Nutzer sind. Ein Anstieg bei den Sitzungen deutet auf wachsendes Interesse und Bekanntheit Ihrer Marke hin. In Google Analytics finden Sie diese Kennzahl unter „Zielgruppe“ > „Nutzer“.

Ihr nächster Schritt: Verfeinern Sie Ihre Markenbekanntheits-Strategie!

Die Messung der Markenbekanntheit ist entscheidend, um die Wirkung Ihrer Marke zu verstehen und Wachstum zu fördern. Wie beschrieben, bietet das Tracking wichtiger Kennzahlen wie des Suchvolumens zu Ihrer Marke, Social Engagement und Referral-Traffic einen tieferen Einblick in die Sichtbarkeit und Verbindung Ihrer Marke zum Publikum.

Indem Sie Ihr Vorgehen kontinuierlich messen und optimieren, steigern Sie die Bekanntheit Ihrer Marke und motivieren Ihr Team, Kampagnen zu entwickeln, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Jetzt haben Sie die Schritte – Zeit, diese umzusetzen und Ihre Markenbekanntheits-Strategie auf das nächste Level zu heben. Vergessen Sie nicht, unseren Newsletter für Marketing-Führungskräfte zu abonnieren.

Häufig gestellte Fragen zur Markenbekanntheit

Wie wird die Markenbekanntheit berechnet?

Die Markenbekanntheit wird anhand verschiedener Kennzahlen berechnet, wie zum Beispiel dem Suchvolumen der Marke, der Interaktion in sozialen Medien, direktem Traffic und Umfrageergebnissen. Tools wie Google Analytics, Sprout Social und Google Trends helfen dabei, diese Kennzahlen zu verfolgen und festzustellen, wie vertraut Ihre Zielgruppe mit Ihrer Marke ist.

Was ist der KPI für Markenbekanntheit?

Es gibt keinen einzelnen KPI für Markenbekanntheit, sondern vielmehr eine Vielzahl von Kennzahlen. Wichtige Leistungsindikatoren (KPIs) für die Markenbekanntheit sind Impressionen, Engagement in sozialen Netzwerken, Klickraten und Net-Sentiment-Score. Diese KPIs zeigen, wie bekannt und diskutiert Ihre Marke auf verschiedenen Plattformen ist.

Wie kann Markenbekanntheit bewertet werden?

Die Markenbekanntheit lässt sich durch die Verfolgung quantitativer und qualitativer Daten bewerten. Quantitative Daten umfassen etwa Website-Traffic, Suchvolumen und Erwähnungen in sozialen Medien, während qualitative Erkenntnisse aus Umfragen, Kundenfeedback und Sentiment-Analysen gewonnen werden.

Wie misst man das Niveau der Markenbekanntheit?

Um die Markenbekanntheit zu messen, nutzen Sie verschiedene Tools und Methoden, wie Social Listening, Google Analytics zur Traffic-Analyse und Umfragen, um zu ermitteln, wie vertraut Ihr Publikum mit Ihrer Marke ist. Die Überwachung, wie oft nach Ihrer Marke gesucht, sie erwähnt und mit ihr interagiert wird, gibt ein klares Bild über die Markenbekanntheit.

Wer misst Markenbekanntheit?

Die Markenbekanntheit wird typischerweise von digitalen Marketingmanagern, Marketingteams, Markenmanagern und Digitalanalysten gemessen. Diese Teams nutzen eine Vielzahl von Tools und Kennzahlen, um die Wirksamkeit von Kampagnen zur Steigerung der Markenbekanntheit zu überwachen und datengetriebene Entscheidungen für zukünftige Strategien zu treffen.

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Michelle Leighton

Michelle Leighton ist eine erfahrene Content-Autorin und Social-Media-Spezialistin mit einer bemerkenswerten Erfolgsbilanz im Aufbau florierender Online-Communities. Michelle versteht es, Kundenfeedback und Markttrends in überzeugende Content-Strategien zu übersetzen, die Engagement fördern und bedeutungsvolle Diskussionen anregen. Ihre Arbeiten wurden unter anderem vom Indie Media Club, The CMO, The Ecomm Manager, Narcity Canada, Input Magazine und weiteren vorgestellt.