E-Mail-Marketing ist seit Jahrzehnten ein Grundpfeiler des digitalen Marketings. Doch die klassischen Kennzahlen, die in E-Mail-Marketing-Software angezeigt werden und den Erfolg messen – Öffnungen, Klicks und Konversionsraten – stehen zunehmend auf dem Prüfstand. Sind diese traditionellen E-Mail-Kennzahlen angesichts veränderter Käuferverhalten und immer vielfältigerer Kommunikationskanäle noch relevant?
Dieser Artikel beleuchtet beide Seiten der Debatte anhand praxisnaher Beispiele und Perspektiven. Ich werde die Grenzen beleuchten, die Öffnungen und Klicks als alleinige Engagement-Messgrößen mit sich bringen, und zeige, wie Marken Kennzahlen effektiv nutzen, um ihre zielgerichteten E-Mail-Marketing- und Content-Strategien zu verfeinern.
Das Dilemma moderner CMOs
Stellen Sie sich Folgendes vor: Zwei CMOs, Emma und John, die unterschiedliche Unternehmen und Branchen vertreten, stehen vor einem ähnlichen Dilemma.
Emma, mit ihrem Hintergrund in schnelllebigen Tech-Startups, passt sich stets blitzschnell neuen Trends und digitaler Marketing-Software an. John hingegen hat das Marketing einer traditionsreichen Einzelhandelsmarke geleitet und setzt auf bewährte E-Mail-Marketing-Strategien, die sich seit Jahren bezahlt machen.
Trotz unterschiedlicher Ansätze stehen Emma und John vor derselben Herausforderung – sie müssen die Aussagekraft von E-Mail-Öffnungs- und Konversionsraten in ihren Marketingstrategien für das Jahr 2026 hinterfragen.
Traditionelle Kennzahlen auf dem Prüfstand
Während sie ihre aktuellen Kampagnendaten analysieren, treten entscheidende Fragen auf:
- Haben die klassischen Kennzahlen in einer Welt, in der sich Kundenkontaktpunkte täglich vervielfachen und verändern, an Bedeutung verloren?
- Können einfache Öffnungs- und Konversionsraten in einer Ära, die von komplexen Algorithmen und Multi-Channel-Analysen dominiert wird, weiterhin wertvolle Erkenntnisse liefern?
Reflexion von Kampagnenergebnissen
Emma denkt über ihre jüngste E-Mail-Marketing-Kampagne nach, die zwar hohe Öffnungsraten erzielte, aber nicht zu dem erhofften Kundenerlebnis oder Umsatz führte. Sie fragt sich, ob der Fokus auf diese Kennzahlen nicht wichtigere Aspekte des Kundenverhaltens und der Interaktionen in den Hintergrund rückt.
Unterdessen betrachtet John die letzte E-Mail-Kampagne seiner Marke, die trotz nur mäßiger Öffnungsraten zu beachtlichen Konversionen und Kundenbindung führte. Er stellt sich die Frage, ob hinter diesen Marketing-Kennzahlen mehr steckt, als das reine Zahlenmaterial vermuten lässt – eine tiefere Geschichte, die sich jenseits der Oberflächendaten verbirgt.
Die Debatte: Die Relevanz von E-Mail-Öffnungs- und Konversionsraten
Die Argumente für „obsolet“ gewordene Kennzahlen
Verlagerung auf neue Engagement-Kennzahlen
Im gesamten digitalen Marketingbereich wird die langjährige Dominanz klassischer E-Mail-Kennzahlen von Kritikern zunehmend hinterfragt. Diese Stimmen plädieren für einen Paradigmenwechsel hin zu ausgefeilteren Engagement-Indikatoren auf Basis von KI und maschinellem Lernen.
Die Integration von KI und maschinellem Lernen in E-Mail-Marketing-Strategien markiert einen tiefgreifenden Wandel in der Messung und Interpretation der Kundeninteraktion. Diese Technologien ermöglichen es, riesige Datenmengen auszuwerten und Muster sowie Trends zu erkennen, die klassische Kennzahlen übersehen könnten.
Beispielsweise kann KI Kundenverhalten prognostizieren, Inhalte im großen Stil personalisieren und sogar den optimalen Versandzeitpunkt festlegen – dadurch wird die Wirksamkeit von E-Mail-Kampagnen insgesamt gesteigert. Aktuelle E-Mail-Marketing-Statistiken belegen diesen Einfluss, indem sie zeigen, dass KI-gesteuerte Personalisierung Öffnungs- und Konversionsraten deutlich verbessern kann.
Mehr als Öffnungen und Klicks
Kritiker betonen zudem, dass klassische Kennzahlen wie Öffnungsraten von E-Mails und Konversionsraten nur einen sehr eingeschränkten Einblick in das Kundenengagement bieten. Ihrer Meinung nach sind diese Werte zwar einfach zu messen, bilden jedoch die Tiefe und Qualität der Interaktion nicht ab.
Im Gegensatz dazu können KI-basierte Analysen das Engagement vielschichtiger messbar machen, indem zum Beispiel die Lesezeit einer E-Mail, der Tonfall in Antworten und die weiteren Handlungen der Empfänger in die Auswertung einfließen.
Die sich wandelnde E-Mail-Landschaft
E-Mail-Überflutung und sinkende Erträge
Die moderne digitale Landschaft ist durch eine überwältigende Flut von E-Mails geprägt, was einige Experten als "E-Mail-Müdigkeit" bezeichnen. Überfüllte Posteingänge mit Werbebotschaften, Newslettern und transaktionalen E-Mails führen dazu, dass die Bedeutung von Öffnungs- und Konversionsraten zunehmend hinterfragt wird.
Kritiker argumentieren, dass diese Kennzahlen kein genauer Gradmesser für echtes Nutzerengagement mehr sind, da viele E-Mails aus Gewohnheit geöffnet oder schnell ohne weitere Interaktion weggeklickt werden.
Relevanz in einem gesättigten Markt
In einem Markt, der von E-Mail-Kommunikation überflutet ist, wird es zunehmend schwieriger, herauszustechen. Diese Übersättigung wirft Fragen über die Effektivität traditioneller Kennzahlen zur Bewertung des Erfolgs von E-Mail-Kampagnen auf.
Da Nutzer wählerischer werden, mit welchen E-Mails sie sich beschäftigen, können Kennzahlen, die früher als Erfolgsnachweis galten, keine zuverlässigen Indikatoren für echtes Interesse oder tatsächliche Absicht mehr sein.
Der Aufstieg des Omnichannel-Marketings
Die Grenzen einer Einzelkanal-Betrachtung
Im Omnichannel-Marketing wird eine ausschließliche Fokussierung auf E-Mail-Kennzahlen als kurzsichtig betrachtet. Die heutigen Käufer interagieren mit Marken über zahlreiche Plattformen – soziale Medien, Websites, Apps und mehr. Diese Vernetzung erfordert einen umfassenderen Blick auf das Kundenengagement, der verschiedenste Kontaktpunkte einbezieht.
Integration von E-Mail in umfassendere Marketingstrategien
Kritiker traditioneller E-Mail-Kennzahlen betonen die Notwendigkeit, E-Mail-Marketing in eine ganzheitliche Omnichannel-Strategie zu integrieren. Dieser Ansatz erkennt an, dass Kundenreisen weder linear noch auf einen einzigen Kanal beschränkt sind.
Durch eine ganzheitlichere Betrachtung können Marketer besser nachvollziehen, wie E-Mail-Kampagnen zu übergeordneten Zielen wie Markenbekanntheit, Kundenbindung und langfristigem Beziehungsaufbau beitragen.
Die Synergie kanalübergreifender Analysen
In einer Omnichannel-Welt wird die Synergie zwischen verschiedenen Kanälen entscheidend. So lässt sich beispielsweise der Erfolg einer E-Mail-Kampagne besser daran messen, inwieweit sie Traffic auf die Website lenkt, die Social-Media-Interaktion erhöht oder zu einem nahtlosen Kundenerlebnis auf allen Plattformen beiträgt.
Diese Perspektive verlagert den Blick von isolierten E-Mail-Kennzahlen hin zu einer integrierten Analyse, wie E-Mail-Marketing die übergeordneten Marketingziele ergänzt und verstärkt.
Das Plädoyer für „nicht tote“ Kennzahlen
Anhaltende Relevanz im B2B-Marketing
Öffnungs- und Konversionsraten liefern im Geschäftskundenbereich wertvolle erste Einblicke und eine Grundlage für tiefergehende Analysen sowie strategische Weiterentwicklung.
Die Statista-Grafik zeigt das wachsende Volumen an täglich versandten E-Mails und verdeutlicht so die anhaltende Bedeutung von E-Mail als Kommunikationskanal und die Relevanz traditioneller Kennzahlen.

Mit dem immer leichteren Zugang zum Internet wächst die Zahl der weltweit verschickten und empfangenen E-Mails seit 2017 jährlich. Im Jahr 2022 wurden weltweit schätzungsweise 333 Milliarden E-Mails täglich versendet und empfangen. Bis 2026 wird eine Zunahme auf 392,5 Milliarden E-Mails pro Tag prognostiziert.
Fallstudien, die traditionelle Kennzahlen bestätigen
Einige B2B-E-Mail-Marketing-Beispiele von Salesforce, HubSpot, American Express und anderen namhaften Unternehmen zeigen die anhaltende Nutzung von Öffnungs- und Konversionsraten, um das Kundenengagement zu steigern und Inhalte zu personalisieren.
Salesforce
Die E-Mail-Marketing-Strategie von Salesforce ist ein Beispiel für den effektiven Einsatz von E-Mail-Kennzahlen zur Optimierung personalisierter Inhalte. Durch die Analyse von Öffnungs- und Konversionsraten hat Salesforce Inhalte so angepasst, dass das Kundenengagement und die Bindung steigen.
Die Strategie besteht darin, Zielgruppen anhand des Interaktionsverhaltens zu segmentieren und Inhalte jeweils auf deren spezifische Anliegen und Interessen zuzuschneiden. Dieser gezielte Ansatz führt zu höheren Öffnungsraten und bedeutsameren Kundeninteraktionen.
HubSpot
Der Erfolg von HubSpot im Bereich E-Mail-Segmentierung, überwacht durch traditionelle Kennzahlen, unterstreicht den Wert von zielgerichteten und relevanten Inhalten für eine tiefere Einbindung der Zielgruppe.
Sie haben ein ausgeklügeltes System zur Nachverfolgung des Nutzerverhaltens und der Präferenzen entwickelt, das es ihnen ermöglicht, äußerst personalisierte E-Mails zu versenden. Diese Strategie hat die Öffnungs- und Konversionsraten verbessert und zudem das gesamte Kundenerlebnis optimiert.
American Express
American Express nutzt E-Mail-Kennzahlen, um die Wirkung von E-Mails zu bewerten, die auf individuelle Ausgabengewohnheiten zugeschnitten sind. Dadurch wird die Kundenbindung und -zufriedenheit gesteigert.
Ihre Kampagnen sind so konzipiert, dass sie den Kunden Mehrwert bieten, indem sie individuelle Empfehlungen und Einblicke basierend auf deren Ausgabeverhalten liefern. Dies hat zu einer höheren Kundenloyalität und höheren Konversionsraten geführt.
Dropbox
Durch die personalisierten E-Mail-Empfehlungen von Dropbox, die mithilfe traditioneller Kennzahlen verfolgt werden, konnte die Nutzerbindung und -loyalität gesteigert werden.
Ihr Fokus liegt darauf, den Nutzern relevante Tipps und Erkenntnisse zu geben, um die Nutzung des Dienstes zu verbessern. Dieser kundenorientierte Ansatz hat zu höheren Öffnungsraten und stärker engagierten Nutzern geführt.
Adobe
Adobes Fokussierung auf Öffnungs- und Konversionsraten zur Messung der Wirkung ihrer kreativen E-Mail-Kampagnen veranschaulicht die anhaltende Bedeutung dieser Kennzahlen zur Aufrechterhaltung eines hohen Engagements.
Ihre Kampagnen sind bekannt für innovative und visuell ansprechende Inhalte, die bei ihrem kreativen Publikum Anklang finden. Adobe hat seinen Ansatz kontinuierlich verfeinert, um durch genaue Überwachung der E-Mail-Kennzahlen das Engagement zu maximieren.
IBM
IBMs technische und informative Inhalte, bewertet mit traditionellen E-Mail-Kennzahlen, ermöglichen eine kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung der E-Mail-Strategien. Ihre E-Mails sind darauf ausgerichtet, einer hochspezialisierten Zielgruppe wertvolle Einblicke und Informationen zu liefern, was zu hohem Engagement und hohen Konversionsraten führt.
Googles B2B-E-Mail-Marketing, das Cloud-Dienste und Geschäftstools bewirbt, nutzt traditionelle Kennzahlen, um die Wirksamkeit der Botschaft zu beurteilen und starke Beziehungen zu Geschäftskunden zu erhalten.
Die Strategie beinhaltet Schulungsinhalte und Updates zu den eigenen Dienstleistungen, um Unternehmen die Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten des Angebots näherzubringen.
Was ist also am wichtigsten im E-Mail-Marketing?
Kombiniert man meine 25 Jahre Branchenerfahrung mit den beiden oben vorgebrachten Argumenten, komme ich zu dem Schluss, dass Folgendes wirklich zählt:
1. Bedeutungsvolle Beziehungen aufbauen
Der Fokus auf persönliche Relevanz und ein Verständnis für das Verhalten der Kundschaft ist entscheidend für nachhaltige Bindung. Wer bedeutsame Beziehungen schafft, fördert Vertrauen sowie Loyalität und erhöht damit das Engagement und die Konversionen.
2. Fortgeschrittene Personalisierungstechniken
Der Einsatz von Verhaltensdaten und KI für relevante Inhalte ist ausschlaggebend für die Ansprache anspruchsvoller Zielgruppen. Mit White-Label-E-Mail-Marketing-Software können Sie fortgeschrittene Personalisierungstechniken anwenden, um Relevanz und Engagement für Empfängerinnen und Empfänger deutlich zu erhöhen.
3. Engagement über Öffnungen und Klicks hinaus
Bedeutsame Aktionen der Empfängerinnen und Empfänger liefern verschiedene E-Mail-Engagement-Kennzahlen. Dazu zählen Weiterleitungen von E-Mails, Social Shares, aufgewendete Lesezeit, Konversionsraten, Abmelderaten und E-Mail-Antworten.
4. Customer Lifetime Value
Langfristige Strategien, die auf kontinuierlichen Mehrwert und sich verändernde Kundenbedürfnisse ausgerichtet sind, sind essenziell. Der Customer Lifetime Value hilft, die langfristige Rentabilität und den Wert von Kundenbeziehungen zu verstehen und gezieltere Marketingstrategien zu entwickeln.
5. Datengetriebene Entscheidungsfindung
Analysen sind entscheidend, um E-Mail-Strategien in einem datenbasierten Marketingumfeld zu optimieren. Mit E-Mail-Marketing-Analyse-Tools stellen Sie sicher, dass Strategien auf tatsächlichem Kundenverhalten und realen Präferenzen basieren – das führt zu effektiveren und gezielteren Kampagnen.
6. Integration mit anderen Marketingkanälen
Es ist wichtig, dass E-Mail-Marketing auch im Zusammenspiel mit anderen Kanälen funktioniert, um eine schlüssige Gesamtstrategie zu schaffen. So entsteht ein nahtloses Kundenerlebnis, das die Wirksamkeit aller Marketingmaßnahmen über verschiedene Plattformen hinweg steigert.
7. Testing und Optimierung
Laufendes Testen und Optimieren sind ausschlaggebend für die Effektivität von E-Mail-Kampagnen. So können Marketer ihre Strategien kontinuierlich anhand von Echtzeit-Feedback anpassen und sicherstellen, dass sie maximale Relevanz und Engagement bei ihrer Zielgruppe erzielen.
8. Responsives und interaktives Design
Für Mobilgeräte optimierte und interaktive E-Mails erhöhen die Nutzerbindung. Das sorgt dafür, dass E-Mails auf verschiedenen Geräten gut aussehen und funktionieren, was die Nutzererfahrung verbessert und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Empfänger am Ball bleiben.
9. Storytelling und Markenbildung
Inhalte, die auf einer Erzählung basieren, und ein konsistentes Branding schaffen emotionale Bindungen zum Publikum. Dieser Ansatz fördert nicht nur Vertrauen und Loyalität, sondern differenziert die Marke auch und macht die Kommunikation einprägsamer.
10. Ethische und transparente Vorgehensweisen
Transparenz und ethisches Vorgehen im E-Mail-Marketing schaffen Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Das sorgt außerdem für die Einhaltung rechtlicher Vorgaben, schützt die Privatsphäre der Kunden und fördert langfristige Beziehungen, die auf Respekt und Integrität basieren.
Best Practices im E-Mail-Marketing für bessere Ergebnisse
Es gibt verschiedene praktische Maßnahmen, mit denen Sie sicherstellen, dass Ihre Nachrichten bei den Empfängern ankommen. Hier sind acht zentrale Strategien:
- Animieren Sie zum 'Safelisting': Fordern Sie Ihre Abonnenten dazu auf, Ihre E-Mails auf die Positivliste (Whitelist) zu setzen. Der Prozess kann je nach Internet-Service-Provider (ISP) und Gerät (Apple oder Android) variieren. Nutzen Sie Ihre E-Mail-Marketing-Software, um herauszufinden, welche Geräte und ISPs Ihre Kontakte nutzen, und führen Sie sie durch das Safelisting.
- Segmentieren Sie Ihr Publikum: Verwenden Sie Daten wie Standort, Beruf oder spezifische Handlungen, um personalisierte E-Mails zu versenden. Relevante E-Mails werden wahrscheinlicher geöffnet und angeklickt – ein Signal an Dienste wie Gmail, dass Ihre Inhalte wertvoll sind.
- Verzichten Sie auf den Kauf von E-Mail-Listen: E-Mail-Marketing sollte immer auf Zustimmung basieren. Gekaufte Listen führen oft zu vielen Spam-Beschwerden und schaden Ihrer Absender-Reputation. Setzen Sie stattdessen auf den Aufbau einer engagierten Empfängerliste mittels Opt-in-Angeboten und Einwilligung.
- Einfache Abmeldemöglichkeiten: Sorgen Sie dafür, dass sich Abonnenten leicht von Ihren E-Mails abmelden können. Das hält Ihre Liste gesund und entspricht Gesetzen wie der DSGVO. Die meisten E-Mail-Marketing-Tools fügen automatisch einen Abmeldelink ein; entfernen oder verändern Sie diesen niemals.
- Reinigen Sie Ihre E-Mail-Liste regelmäßig: Reaktivieren Sie inaktive Kontakte oder entfernen Sie solche, die über einen längeren Zeitraum nicht interagiert haben. Behalten Sie Kennzahlen wie die Klickrate im Blick, insbesondere durch Änderungen wie Apples Datenschutz-Updates, die Öffnungsraten beeinflussen.
- Wählen Sie einen seriösen ESP: Die Zustellraten Ihres E-Mail-Service-Providers sind entscheidend. Wenn Sie große Volumen versenden, kann eine dedizierte IP-Adresse sinnvoll sein. Recherchieren und vergleichen Sie Software für die besten Zustellraten.
- Überprüfen Sie Ihre Betreffzeilen auf Spamverdacht: Viele E-Mail-Marketing-Unternehmen bieten Tools, um Betreffzeilen auf Spam-Wörter zu prüfen. Vermeiden Sie gängige Auslöser, damit Ihre Mails nicht im Spam-Ordner landen.
- Ermutigen Sie zu Antworten: Engagement-Kennzahlen wie Antworten zeigen den Wert Ihrer E-Mails. Fordern Sie Ihre Abonnenten auf, auf Ihre Mails zu reagieren – zum Beispiel mit Feedback oder Antworten auf gezielte Fragen.
Wenn Sie sich auf diese Strategien konzentrieren, können Sie Ihre Zustellraten für E-Mails deutlich erhöhen und sicherstellen, dass Ihre Nachrichten Ihre Zielgruppe erreichen – was den ROI Ihres gesamten E-Mail-Marketings verbessert.

Fazit
Die Debatte um Öffnungs- und Konversionsraten im modernen Marketing ist komplex. Diese Kennzahlen sind zwar nicht die einzigen Erfolgsindikatoren, spielen jedoch eine wichtige Rolle in umfassenden E-Mail-Marketing-Strategien.
Für CMOs im 2026 ist es entscheidend, traditionelle Kennzahlen mit ganzheitlichen Marketing-Ansätzen auszubalancieren. Um stets über die neuesten Entwicklungen im E-Mail-Marketing und anderen Methoden informiert zu bleiben, abonnieren Sie unbedingt den The CMO Newsletter. Wir schicken Ihnen nur die besten Tipps, Trends und Empfehlungen direkt in Ihr Postfach.
