Laut einer Studie von Proxima verschwenden Marketer rund 40 bis 60 Prozent ihres Marketingbudgets. Der Einsatz von guter Marketing-Planungssoftware kann dabei sicherlich helfen, solche Verluste zu vermeiden. Doch letztlich läuft es auf etwas noch Einfacheres hinaus: die Wahl der richtigen Marketingkampagnen-Typen.
Ein Teil der Verschwendung im Marketing ist schlicht der Preis des Geschäfts. Marketing ist oft mehr Kunst als Wissenschaft – insbesondere bei schwer messbaren Maßnahmen wie Markenbekanntheit oder Öffentlichkeitsarbeit. Doch indem Sie die richtigen Kanäle wählen, Kampagnen gestalten, die bei Ihrer Zielgruppe Anklang finden und Kennzahlen sorgfältig verfolgen, reduzieren Sie die Verschwendung und verschaffen sich einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz.
Marketingkampagnen vs. Werbekampagnen
Betrachten Sie Marketing als einen Überbegriff für all Ihre Aktivitäten, mit denen Sie Menschen auf Ihr Unternehmen aufmerksam machen. Es ist durchaus möglich, eine Marketingstrategie ohne Werbung zu fahren. Tesla, das Elektroauto-Unternehmen, macht keine Werbung. Stattdessen erzeugt das Unternehmen Nachfrage durch Markenbildung und Mundpropaganda.
Werbung ist ein Teil Ihrer Marketingkampagne. Sie konzentriert sich darauf, für Werbeflächen zu bezahlen, um das eigene Unternehmen zu bewerben. Nehmen wir Pepsi als Beispiel:
- Marketingkampagnen: Die Marketingstrategie von Pepsi umfasst alle Maßnahmen, mit denen Menschen auf die Marke Pepsi aufmerksam gemacht werden. Marketingkampagnen umfassen Aktivitäten wie Markenbildung, Rebranding, organisches Social Media Marketing, Content Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und E-Mail-Marketing. Diese Maßnahmen fallen unter Marketing – nicht unter Werbung – weil sie nicht zwingend mit Kosten verbunden sind.
- Werbekampagnen: Sobald Pepsi Geld dafür bezahlt, die Marke irgendwo zu platzieren – sei es ein Billboard am Times Square, eine Anzeige in sozialen Medien oder auf einer bekannten Website – handelt es sich um Werbung. Gängige Arten von Werbekampagnen sind Markenbekanntheit, Suchmaschinenmarketing, Social Media Ads, Influencer Marketing und klassische Medienwerbung (wie Printanzeigen oder Radio).
11 Arten von Marketingkampagnen + Beispiele
1. Markenbekanntheitskampagne
Wenn die Menschen Sie nicht kennen, können sie auch nichts bei Ihnen kaufen. So einfach ist das. Laut Exploding Topics bevorzugen 77 % der Verbraucher den Kauf bei Marken, denen sie in sozialen Medien folgen. Und stolze 81 % sagen, dass sie einer Marke vertrauen müssen, bevor sie einen Kauf in Erwägung ziehen. All das beginnt selbstverständlich mit Markenbekanntheit.
Markenbekanntheitskampagnen dienen dazu, potenziellen Kunden zu zeigen, wer Sie sind. Die einfachsten Markenbekanntheitskampagnen – wie Unternehmen, die Events sponsern – bestehen nur aus einem Logo und dem Firmennamen.
Eine Markenbekanntheitskampagne gestalten
Ideal ist es – vor allem am Anfang – mehr als nur Ihr Logo und Ihren Namen zu kommunizieren. Sie sollten auch vermitteln, wer Sie sind und wofür Ihre Marke steht. Schließlich kaufen 77 % der Verbraucher bei Marken, die ihre Werte teilen.
Solche Marketingkampagnen sind essenziell, doch die Messung von Markenbekanntheit kann schwierig sein. Um Ihr Budget nicht zu verschwenden, konzentrieren Sie Ihre Markenbekanntheitskampagnen auf die Kanäle, auf denen Ihre Zielgruppe ihre Zeit verbringt. Wenn Ihre Kunden junge Berufstätige sind, versuchen Sie es mit LinkedIn. Wenn Sie an Millennials oder die Generation Z verkaufen, bleiben Sie bei Instagram oder TikTok. Führen Sie eine Kampagne in einer einzigen Stadt durch, sollten Sie sich sehr lokal fokussieren.
Beispiel: KFC Firelog
Um Hähnchen auch in der von Truthahn und Schinken dominierten Feiertagssaison präsent zu halten, brachte Yum! Brands den "KFC Firelog" heraus – ein Holzscheit mit dem Duft von KFC-Hähnchen.
Diese Markenbekanntheitskampagne wurde schnell viral und erschien in großen Medien. Das Ergebnis: 20 Millionen US-Dollar an gratis Medienberichterstattung (und die Holzscheite waren innerhalb von drei Stunden ausverkauft).
2. Rebranding-Kampagne
Laut Edelman Trust Barometer treffen 58 % der Kunden ihre Kaufentscheidung auf Grundlage ihrer eigenen Überzeugungen und Werte. Rebranding bedeutet, eine Marke näher an die Vorstellungen der Zielgruppe heranzuführen.
Facebook war einst das Nonplusultra. Ich erinnere mich noch, wie ich 2005 aufgeregt auf einen Zugang wartete. Soziale Netzwerke waren neu, und Facebook hatte einen Hauch von Exklusivität – man konnte sich damals nur mit einer Uni-Mailadresse registrieren. Facebook ist zwar heute immer noch beliebt, aber sein Reiz hat nachgelassen.
Das Rebranding des Unternehmens zu Meta im Jahr 2021 bedeutete nicht nur die Abkehr von der Marke Facebook, sondern auch eine Neuausrichtung auf Innovationen wie Augmented Reality, um die Relevanz der Marke zu erhalten.
Eine Rebranding-Kampagne konzipieren
Wenn Sie eine Rebranding-Kampagne in Erwägung ziehen, stellen Sie sicher, dass Sie einen guten Grund dafür haben. Noch besser: Hören Sie auf Ihre Kundschaft – insbesondere, wenn Ihre Marke sehr bekannt ist, Emotionen weckt und einen guten Ruf genießt.
Im Jahr 2010 gab Gap 100 Millionen Dollar für ein Rebranding seines ikonischen Logos aus. Eine Gegenreaktion von Verbraucher:innen führte dazu, dass die Marke das Rebranding nach nur sechs Tagen wieder rückgängig machte. Was für eine Verschwendung!
Stattdessen: Sprechen Sie mit Ihren Kund:innen. Führen Sie Umfragen durch. Machen Sie eine Sentiment-Analyse. Verstehen Sie, wie die Menschen über Ihre Marke denken – ist sie nostalgisch oder spiegelt sie deren Werte wider? Finden Sie heraus, ob Ihre Marke noch relevant ist.
Sobald Sie sicher sind, dass es einen guten Grund für eine Änderung gibt, beginnen Sie mit dem Prozess – denken Sie aber daran: Es geht um mehr als nur eine Anpassung Ihres Logos. Beginnen Sie bei den Werten und der Kommunikation. Wie wird Ihre neue Marke für Ihr Publikum relevanter? Erst wenn das klar ist, sollten Sie sich dem Design zuwenden.
Beispiel: Tupperware
Tupperware ist eine ikonische Marke mit einem Geschäftsmodell, das in den 1970er Jahren stecken geblieben war – Direktvertrieb über selbstständige Vertreter:innen. Das mutige Rebranding setzte auf neues Selbstbewusstsein und weibliche Selbstbestimmung und wurde in Verbindung mit neuen Initiativen im Bereich E-Commerce und Einzelhandel eingeführt.
3. Produkteinführungs-Kampagne
Wussten Sie, dass 60 % der entwickelten Produkte nie auf den Markt kommen? Und von denen, die es schaffen, bringen nur die Hälfte einen Umsatz. Das sind harte Zahlen – besonders, weil durchschnittliche Familien laut Harvard Business Review immer wieder dieselben 150 Produkte kaufen.
Mit einer cleveren Produkt-Launch-Kampagne können Sie Ihre Erfolgschancen erhöhen. Produkteinführungen sind eine einmalige Gelegenheit, mit Kund:innen genau im Moment des größten Interesses in Kontakt zu treten.
Apples Produkteinführungen sind legendär. Berichten zufolge sahen sich 2,2 Millionen Menschen die Einführung des iPhone 13 an, und das Unternehmen erzielte 71,6 Milliarden Dollar Umsatz im ersten Quartal. Aber Sie müssen nicht denselben Hype wie Apple erzeugen, um eine erfolgreiche Produkteinführung zu haben.
Eine Produkteinführungs-Kampagne gestalten
Begeben Sie sich bei der Konzeption einer Produkteinführung zuerst tief ins Produkt und die Zielgruppe hinein. Anschließend wählen Sie Ihre Taktiken aus.
- Vollständiger Produkt-Launch: Für eine umfassende Produkteinführung benötigen Sie eine Werbestrategie, eine organische Marketingstrategie, eine PR-Strategie sowie eine Strategie für Community-Building oder Empfehlungsmarketing. Wenn Ihr Budget es erlaubt, ist dies der sicherste Weg. Sofern Sie kein Großunternehmen sind, müssen Sie wahrscheinlich keine Live-Veranstaltung durchführen.
- Empfehlungs- und Influencer-Launch: Diese Strategie ist bei E-Commerce- und Konsummarken beliebt, oft in Kombination mit Öffentlichkeitsarbeit und bezahlten Medien. Influencer-Marketing kann Ihrem neuen Produkt zum Start verhelfen, und ein überzeugendes Empfehlungsprogramm sorgt für anhaltende Dynamik.
- Viral-Launch: Virale Produkteinführungen können äußerst kosteneffizient sein. Der Launch von Dollar Shave Club im Jahr 2012 kostete nur 4.500 Dollar für die Video-Produktion und führte zu 12.000 Anmeldungen. Einziger Haken: Viralität lässt sich nicht garantieren. Setzen Sie auf virale Inhalte – insbesondere, wenn Ihre Marke eine starke Persönlichkeit hat – aber sorgen Sie für einen Backup-Plan.
Beispiel: Dollar Shave Club
Das Produktlaunch-Video von Dollar Shave Club aus dem Jahr 2012 gilt bis heute als eines der besten aller Zeiten. Es durchbrach Erwartungen mit seinem frechen Auftreten („Our Blades are F*ing Great“), was innerhalb von 48 Stunden zu Tausenden von Kundenanmeldungen führte.
4. E-Mail-Marketing-Kampagne
Trotz jahrelanger Warnungen ist E-Mail nicht tot. Tatsächlich ist sie als B2B-Inbound-Marketing-Taktik relevanter denn je. Sechzig Prozent der Verbraucher bevorzugen es, über E-Mail über Aktionen ihrer Lieblingsmarken informiert zu werden – gegenüber 20 % auf Social Media und 17 % per SMS. Beliebte Taktiken wie Warenkorbabbruch-E-Mails erzielen durchschnittlich 5,81 $ Umsatz pro Empfänger.
E-Mail-Marketing bietet Ihnen eine einzigartige Chance, über die Zeit hinweg eine Beziehung im Posteingang Ihrer Kunden aufzubauen. Dieser ist meist weniger ablenkend als das Chaos der sozialen Medien und anderer Kanäle. Es gibt allerdings richtige und falsche Wege, dies anzugehen.
Eine E-Mail-Marketing-Kampagne gestalten
Die Zeiten, in denen man seine Empfängerliste mit endlosen Werbebotschaften bombardieren konnte, sind vorbei. Das ist ein sicherer Weg, ignoriert, als Spam markiert oder im 'Promotionen'-Bereich von Gmail abgelegt zu werden – dem Schreckgespenst eines jeden E-Mail-Marketings.
Spielen Sie stattdessen auf lange Sicht. Konzentrieren Sie sich darauf, dauerhaft Mehrwert zu bieten:
- Erstellen Sie Inhalte, die hilfreich, interessant und nicht rein werblich sind.
- Segmentieren Sie Ihre E-Mail-Liste, um jedem Abonnenten nur relevante Inhalte zu senden.
- Leiten Sie Leser aus der E-Mail zu tieferen Interaktionen wie z. B. Webinaren weiter.
- Verschicken Sie eine Willkommensserie, um neuen Abonnenten einen Mehrwert zu bieten.
- Verwenden Sie kreative Betreffzeilen, Texte und Handlungsaufrufe.
Sie sollten auch E-Mail-Marketing-Software nutzen, um inaktive Abonnenten gezielt anzusprechen, Ihre Liste sauber zu halten und eine hohe Zustellrate sicherzustellen.
Beispiel: italki.com

Italki ist ein Sprachlern-Marktplatz, für den ich mich angemeldet hatte, um mein Spanisch zu üben, aber nach ein paar Monaten geriet das aus der Routine. Das ist ein gutes Beispiel für eine Reaktivierungs-E-Mail – sie erinnert mich an meine verbleibenden Guthaben, nutzt eine Frist zur Motivation und zeigt mir einen klaren nächsten Schritt auf.
5. Social-Media-Marketing-Kampagne
Im Jahr 2023 berichtete Sprout Social von 4,89 Milliarden Nutzern auf allen Social-Media-Plattformen. Ob auf Facebook, Instagram, YouTube, TikTok, Twitter, LinkedIn oder Pinterest – in den Vereinigten Staaten gibt es mehr als 302 Millionen Social-Media-Nutzer bei einer Durchdringungsrate von über 91 Prozent.
Da die Aufmerksamkeit auf so viele Kanäle verteilt ist, stellen sich im Social-Media-Marketing vor allem zwei Fragen:
- Wo hält sich Ihre Zielgruppe auf?
- Auf welche Art von Kampagnen reagieren sie?
Eine Social-Media-Marketing-Kampagne entwerfen
Beim Entwerfen einer Social-Media-Marketing-Strategie ist Ihre erste Aufgabe die richtige Plattformwahl. Seien Sie wählerisch. Es ist besser, eine zielgerichtete Kampagne zu fahren, die die passende Zielgruppe erreicht, als eine breite Kampagne mit verwässerter Wirkung.
Wenn Sie Ihren Kanal gewählt haben – beispielsweise Instagram – müssen Sie eine Kampagne entwerfen, die zu den Nutzern dieser Plattform passt. Dabei können Sie folgende Aspekte einbeziehen:
- Bezahlte Anzeigen
- Organische Inhalte
- Influencer-Marketing
- Von Nutzern generierte Inhalte
Auch sollte der Ton der Kampagne zur Plattform passen. Instagram beispielsweise ist ideal für visuelle, humorvolle, unterhaltsame oder ästhetische Kampagnen. LinkedIn hingegen ist eher professionell geprägt.
Beispiel: Disneys #ShareYourEars-Kampagne
Disneys #ShareYourEars-Kampagne ist eine Fundraising-Aktion in Partnerschaft mit der Make-A-Wish Foundation.
Disney nutzte für diese Kampagne Facebook, Instagram und Twitter. Nutzer posteten ein Foto von sich selbst mit Mickey-Mouse-Ohren und dem Hashtag #ShareYourEars. Dafür versprach Disney, 5 $ an Make-A-Wish zu spenden. Die Kampagne führte zu 1,77 Millionen geposteten Fotos, was 420 Millionen Social-Media-Impressionen und 54 Millionen Medienimpressionen generierte.
6. Influencer-Marketing-Kampagne
Wenn Sie denken, dass Influencer-Marketing nur etwas für Millennial- und Gen Z-E-Commerce-Marken ist, denken Sie noch einmal nach. Natürlich erhalten prominente Influencer wie Kylie Jenner bis zu 1,2 Millionen Dollar pro Social-Media-Post. Doch mit dem Wachstum von Influencer-Marketing – die von LinkedIn geschätzte jährliche Wachstumsrate (CAGR) für den Influencer-Marketing-Markt von 2022 bis 2028 liegt bei 21,15 % – entwickelt sich auch die Branche weiter.
Erstens schätzt Shopify, dass fast die Hälfte der Influencer Mikro-Influencer sind – definiert als 5.000–20.000 Social-Media-Follower. Mit Mikro-Influencern in Ihrer Nische zusammenzuarbeiten ist ein einfacher und kostengünstiger Weg, um Sichtbarkeit zu gewinnen.
Zweitens ist Influencer-Marketing mittlerweile Mainstream und nicht mehr auf bestimmte Zielgruppen beschränkt. In einer Umfrage unter 800 Marketingagenturen stellte Influencer Marketing Hub fest, dass die Hälfte der Befragten plant, mindestens 20 % ihres Marketingbudgets für Influencer-Marketing auszugeben.
So gestalten Sie eine Influencer-Marketing-Kampagne
Betrachten Sie Influencer-Marketing-Kampagnen als einen Weg, die Glaubwürdigkeit Ihrer Marke zu steigern. Einundsechzig Prozent der Verbraucher vertrauen von Influencern produziertem Content, während nur 38 % Marken-Content vertrauen. Anders ausgedrückt: Ihre Botschaft ist in den Händen von Influencern wirkungsvoller als auf Ihrem Unternehmens-Account.
Wenn Sie eine nutzergenerierte Content- oder Empfehlungsaktion ankurbeln wollen, verschaffen Ihnen Influencer einen frühen Aufschwung. Wählen Sie Ihre Influencer sorgfältig aus, und achten Sie darauf, dass sie zu Ihrer Marke passen und verstehen, auf welche organische Art sie das Entscheidungsverhalten von Kunden beeinflussen können.
Und machen Sie nicht den Fehler zu denken, Sie müssten für Mega-Influencer Spitzenpreise zahlen. Eine „Armee“ von Mikro-Influencern, die in Ihrem Fachgebiet relevant sind, kann genauso effektiv sein. Influencer-Marketing-Software hilft Ihnen auch dabei, sie zu finden!
Beispiel: Mastercard
Mastercard führte auf Instagram eine Influencer-Kampagne durch, um das Produkt stärker mit internationalen Reisen auf dem indischen Markt zu verknüpfen. Durch die sorgfältige Auswahl von Influencern sowie der Reiseziele konnte Mastercard über 2 Millionen Engagements erzielen.
7. Empfehlungsmarketing-Kampagne
Dropbox, ein Anbieter für Dateispeicherung, wuchs dank eines großzügigen Empfehlungsprogramms von 100.000 auf 4 Millionen Nutzer. Neue Empfehlungen – und die Empfehler selbst – erhielten 500 MB kostenlosen Speicherplatz.
Trotz des Erfolgs von Unternehmen wie Dropbox werden Empfehlungen nur selten genutzt. Dreiundachtzig Prozent der Kunden sind bereit, Freunde zu empfehlen, nachdem sie eine gute Erfahrung mit einer Marke gemacht haben – aber nur 29 % machen tatsächlich eine Empfehlung. Um Kunden zum Handeln zu bewegen, braucht es stärkere Anreize oder zumindest Erinnerungen.
So gestalten Sie eine Empfehlungsmarketing-Kampagne
Um die Wirkung Ihrer Empfehlungsmarketing-Kampagne zu maximieren, sollten Sie sowohl für die Empfehlung als auch die Anmeldung Belohnungen gewähren. Seien Sie so großzügig wie möglich. Es kann sich anfühlen, als würden Sie zu viel verschenken – aber denken Sie daran: Wenn Sie neue Kunden nicht durch Empfehlungen gewinnen, müssten Sie sonst Geld für ihre Akquise ausgeben.
Der Vorteil von Empfehlungsprogrammen gegenüber anderen Marketingkampagnen – zusätzlich zu dem eingebauten Vertrauen, Wohlwollen und der Viralität – ist, dass Sie die Bedingungen festlegen können. Wählen Sie Anreize für Empfehlungen, die leicht umzusetzen und gleichzeitig für Ihre Kunden attraktiv sind.
Softwareunternehmen befinden sich hier in einer beneidenswerten Position. Zu minimalen Kosten können sie sowohl dem Werbenden als auch dem neuen Nutzer einen Monat gratis anbieten. Marken, die physische Produkte verkaufen, müssen kreativer sein. Wenn Sie keine Idee haben, können Sie immer Gutscheine und Gutschriften für zukünftige Einkäufe anbieten.
Beispiel: FreeAgent
FreeAgent, ein Unternehmen für Buchhaltungssoftware, setzt ein cleveres Anreizsystem ein, um aktuelle Kunden zur Weiterempfehlung zu bewegen. Jede Empfehlung ist 10% Rabatt auf das Abonnement für beide Parteien wert – gültig, solange beide Parteien aktive Abonnements haben. Es gibt kein Limit, wie viele Personen Sie empfehlen können. Wenn Sie zehn Freunde empfehlen, ist die Software für Sie kostenlos.
8. Marketingkampagne mit nutzergenerierten Inhalten
Kampagnen mit nutzergenerierten Inhalten (User Generated Content, UGC) laden Ihr Publikum dazu ein, echte Fotos und Videos von sich selbst beim Verwenden Ihrer Produkte zu posten. UGC erzielt 28% mehr Engagement als normale Beiträge Ihres Unternehmens. Bei Werbeanzeigen ist der Unterschied sogar noch größer – UGC-Anzeigen erreichen eine 4-mal höhere Klickrate und sind 50% günstiger.
Werbemüdigkeit ist real. Social-Media-Nutzer sind es gewohnt, schnell an offensichtlich werblichen Anzeigen vorbeizuscrollen. UGC-Kampagnen wirken diesem Trend entgegen – und das sogar mit doppelter Power:
- Statt selbst Inhalte zu erstellen, erstellt Ihr Publikum diese für Sie.
- Die erstellten Inhalte sind überzeugender und vertrauenswürdiger.
So gestalten Sie eine UGC-Marketingkampagne
Wählen Sie für den Start einer UGC-Kampagne eine Plattform, auf der sich Ihr Publikum viel aufhält. Konsumgütermarken landen oft bei Facebook, Instagram, YouTube oder TikTok. Für B2B eignen sich LinkedIn und Twitter gut.
Das entscheidende Element einer UGC-Kampagne ist das Konzept. Was würde Ihr Publikum motivieren, Fotos und Videos von sich selbst mit Ihren Produkten zu teilen? Hier kommt Psychologie ins Spiel. Überlegen Sie, wie Ihre Kampagne:
- Ihrem Publikum dabei hilft, gut dazustehen.
- Ihrem Publikum ermöglicht, seine Follower zu unterhalten.
- Ihrem Publikum hilft, Status auf Social Media zu gewinnen.
Beispielsweise könnte eine Marke für Gartengrills eine witzige Winterkampagne rund ums Grillen im Schnee entwerfen. Der Hashtag: #nevertoocoldtogrill. Die vorwiegend männliche Zielgruppe bekommt so die Chance, ihre Follower zu unterhalten – und sich dabei als besonders hart zu inszenieren – indem sie im Schnee grillen.
Wählen Sie einen einzigartigen Hashtag, um es einfach zu machen, die Inhalte Ihrer UGC-Kampagne zusammenzutragen, und kommentieren und engagieren Sie sich mit den Beiträgen Ihrer Follower, wenn sie teilnehmen. Mit Preisen erhöhen Sie die Motivation zusätzlich.
Beispiel: GoPro
GoPro eignet sich perfekt für nutzergenerierte Inhalte, vor allem, weil – als Kamerahersteller – das Produkt selbst nicht einmal im Bild sein muss.
Stattdessen machen GoPro-Fans Fotos von sich beim Snowboarden, Wandern, Surfen und unzähligen anderen Abenteuern. Es gibt einen natürlichen Anreiz, diese Erlebnisse zu teilen, um von anderen Abenteurern in der GoPro-Community anerkannt zu werden. Außerdem gibt es die Million Dollar Challenge, eine Auszeichnung für Clips, die es in das Jahresabschluss-Video von GoPro schaffen.
9. Traditionelle Medienkampagne
Traditionelle Medienkampagnen wurden zwar vom digitalen Marketing überholt, stellen aber eine wertvolle Ergänzung für Online-Marketing-Maßnahmen dar. Traditionelle Medien umfassen Offline-Marketingkanäle wie Zeitungen, Plakatwerbung, Direktmailings, Fernsehen und Radio. Ich würde auch Erlebnismarketing dazu zählen.
Für Kampagnen zur Steigerung der Markenbekanntheit bleibt traditionelle Medienarbeit eine gute Option. Der TKP (Tausenderkontaktpreis) traditioneller Medien beträgt $5 für Plakatwerbung, $16 für Printmedien und $28 für lokale Fernsehwerbung. Für noch gezieltere Kampagnen kann auch Direktmailing eingesetzt werden – allerdings liegt hier der TKP bei $57.
Offline- und Online-Marketing können Hand in Hand gehen. Eine Studie des Radio Advertising Bureau ergab, dass Radiowerbung zu einem Anstieg der Google-Suchaktivität um 29 % führte. Überlegen Sie, verschiedene Kampagnentypen parallel auszuprobieren.
Eine klassische Medienkampagne gestalten
Gerade für lokale Unternehmen oder Marken, die in einen neuen Markt eintreten, bietet traditionelle Medienwerbung die Möglichkeit, die Markenbekanntheit über die Gruppe der Personen hinaus zu steigern, die Sie nur online antreffen.
Nehmen wir zum Beispiel an, Sie möchten berufstätige Menschen im Großraum Dallas erreichen. Schalten Sie eine Radiowerbung während der morgendlichen und abendlichen Pendlerzeiten. Wenn Sie ein Unternehmen betreiben, das nach Phoenix expandiert und eine breite Zielgruppe anspricht, holen Sie sich eine Werbefläche auf einer Plakatwand oder eine Anzeige in lokalen Zeitungen oder Zeitschriften.
Das Tracken von klassischen Medien ist oft schwierig. Eine Möglichkeit ist die Nutzung von Codes oder Gutscheinen. Verwendet ein Kunde den Rabattcode 'RADIO15' für 15 % Rabatt, wissen Sie, dass er durch Ihre Radiowerbung auf Sie aufmerksam wurde. Weniger präzise ist die Verfolgung des Marken-Suchvolumens: Wenn Ihre klassischen Medienkampagnen erfolgreich sind, sollten die Leute nach dem Namen Ihrer Marke googeln.
Beispiel: Apple iPod Shuffle
Als Apple den iPod shuffle auf den Markt brachte, schaltete das Unternehmen eine Reihe von Printanzeigen, in denen gezeigt wurde, wie einfach es mit dem Produkt ist, unterwegs – beim Laufen, Radfahren oder Pendeln durch verschiedene Städte – Musik zu hören.
10. PR-Kampagne (Public Relations)
Wenn Ihre Marke Bemerkenswertes tut und positive Aufmerksamkeit in den Medien erlangt, spricht man von Public Relations (PR). So hat die Steuerberatungsgesellschaft H&R Block mit Tankstellen zusammengearbeitet, um 25.000 $ an Kraftstoff zu verschenken. H&R Block-Mitarbeiter schufen Goodwill, indem sie die Tankrechnungen bezahlten – und dabei Rabatte für Steuerberatung anboten. Das Event generierte vor Ort neue Kontakte und sorgte für Berichterstattung in landesweiten Medien.
Wenn PR-Kampagnen erfolgreich sind, erhalten sie wertvolle Sendezeit im Fernsehen, Radio, Print, in sozialen Medien und Online-Publikationen – Platzierungen, die als bezahlte Werbefläche oft unerschwinglich teuer wären.
Eine PR-Kampagne entwerfen
Bei Public-Relations-Kampagnen geht es darum, zu kommunizieren, wofür Ihre Marke steht, und gleichzeitig Medienaufmerksamkeit zu generieren. Dies erreichen Sie unter anderem durch:
- Neuartige Produkteinführungen (wie z. B. Der Flammenwerfer der Boring Company)
- Werbewirksame Aktionen (wie die Aktion 'Ein Mann lebt in einem Ikea')
- Feel-Good-Events für Fans (wie Mattel, die eine Abstimmung über Barbies nächsten Beruf veranstalteten)
Welchen Weg Sie auch wählen, PR-Kampagnen müssen zu Ihrer Marke passen. Wenn Ihr Ziel darin besteht, Sympathien zu gewinnen, sollte Ihre PR-Kampagne leicht und unstrittig sein. Das ist der sichere Weg. Aber viele Marken profitieren auch von einem provokanteren Ansatz, um Medienaufmerksamkeit zu erzielen – besonders wenn dadurch die Werte der Zielgruppe kommuniziert werden können.
Beispiel: Penguin Random House
Der Buchverlag Penguin Random House bezog mit seiner PR-Aktion 'The Unburnable Book' klar Stellung. Der Verlag erstellte ein Buch, das vollständig aus feuerfesten Materialien bestand, um die Meinungsfreiheit zu fördern. Das Buch wurde später für 130.000 $ versteigert. Die Kampagne erzielte 3,5 Milliarden Impressionen und einen Medienwert von 33 Millionen $.
11. Suchmaschinenmarketing-Kampagne
Ein Nummer-eins-Ranking bei Google bedeutet heute nicht mehr das, was es einmal war. In einer Welt voller Konkurrenz und Algorithmus-Änderungen ermöglichen Suchmaschinenmarketing-Kampagnen Marken, mit Anzeigen eine garantierte Sichtbarkeit zu erreichen.
Auch wenn 78 % aller weltweiten Suchanfragen über Google laufen, ist Google nicht die einzige Option. Bing spricht tendenziell eine ältere, wohlhabendere Zielgruppe an – für manche Marken lohnt sich also auch hier das Ausprobieren.
Unabhängig von der Plattform, für die Sie sich entscheiden, ermöglicht Suchmaschinenmarketing Ihnen, vor Menschen zu erscheinen, die jetzt bereit zum Kauf sind – und stellt sicher, dass Sie im Gespräch sind, wenn sie ihre Wahl treffen.
Eine Suchmaschinenmarketing-Kampagne gestalten
Suchmaschinenmarketing-Kampagnen sind kostenintensiv, daher ist es wichtig, sie sorgfältig zu planen. Stellen Sie sicher, dass Sie den Customer Lifetime Value und Ihre Konversionsraten kennen, damit Sie profitable Kampagnen aufsetzen können.
Wenn Ihr Budget es erlaubt, sich auf kaufbereite Keywords am Ende des Funnels (wie „Krankenversicherung kaufen“) zu konzentrieren, sollten Sie diese zuerst anvisieren. Sie können zudem mit Keywords aus der Mitte des Funnels (wie „beste Krankenversicherung für Reisende“) experimentieren, um früher in die Kaufentscheidung einzusteigen.
Die Ergebnisse des Suchmaschinenmarketings lassen sich im Detail nachvollziehen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Website-Analytics so eingerichtet sind, dass sie erfassen, welche Konversionen über welche Traffic-Quellen erzielt wurden, damit Sie die Rentabilität Ihrer Kampagne bestimmen können.
Beispiel: Monday.com

Monday.com ist eine Task-Management- und CRM-Software, die sowohl für Keywords am unteren Ende des Funnels („CRM-Software“) als auch für Keywords aus der Mitte des Funnels („beste CRM-Software für kleine Unternehmen“) Werbung schaltet.
Tipps für eine erfolgreiche Marketingkampagne

Kennen Sie Ihre Zielgruppe
Marketer verschwenden 37 Milliarden Dollar jährlich für Werbung, die ihre Zielgruppe nicht erreicht. Viele begehen die Todsünde des Marketings, indem sie Anzeigen entwerfen, die jeden ansprechen sollen – und letztlich niemanden erreichen.
Um Ihre Zielgruppe kennenzulernen, sammeln Sie Informationen von allen aktuellen und bisherigen Kunden. Ihre Zielgruppe ist vermutlich nicht homogen, und das ist auch in Ordnung. Sie können mehrere Zielgruppen haben, solange jede spezifisch definiert ist.
Es gibt zwei Möglichkeiten, Ihre Zielgruppe zu segmentieren:
- Manuell: Nutzen Sie alle Erkenntnisse – aus Kundendaten, Interviews und Social Sentiment Analysen – und beginnen Sie, Trends in der Kundschaft zu erkennen. Ordnen Sie diese in verschiedene „Zielgruppen-Buckets“, bis sich Ihre wichtigsten Zielgruppen herauskristallisieren.
- Automatisch: Mit KI-gestützter Analysesoftware wie Delve.ai können Sie aus Kundendaten automatisch Kunden-Personas erstellen, beispielsweise über Ihr CRM, Google Analytics und Social Sentiment Analytics.
Nachdem Sie Ihre Zielgruppen segmentiert haben, lernen Sie diese besser kennen, indem Sie die Personas für jede Zielgruppe ausbauen. Welche Social-Media-Plattformen nutzen sie? Was machen sie in ihrer Freizeit? Welche Werte sind ihnen wichtig?
Eine McKinsey-Studie fand heraus, dass personalisierte Werbung den ROI um den Faktor 8 steigern kann. Sobald Sie Kunden-Personas aufgebaut haben, nutzen Sie den verbesserten ROI, indem Sie verschiedene Kampagnen für verschiedene Zielgruppen aufsetzen. Scheuen Sie sich nicht, manche Menschen abzuschrecken, wenn Sie dadurch Ihre Zielgruppe besser ansprechen können.
Wählen Sie den passenden Kampagnentyp
Nicht jede Kampagne passt zu jedem Unternehmen:
- Eine Beauty-E-Commerce-Marke könnte Influencer auf TikTok und eine UGC-Kampagne nutzen.
- Ein Anbieter von Steuersoftware könnte Suchmaschinenmarketing, E-Mail-Marketing, LinkedIn-Anzeigen und Empfehlungsmarketing einsetzen.
- Eine Automarke nutzt vielleicht klassische Medien, Suchmaschinenmarketing, PR-Kampagnen und Social-Media-Marketing.
Die falsche Kombination kann leicht scheitern. Wählen Sie die Arten Ihrer Marketingkampagnen mit Bedacht und achten Sie auf das Zusammenspiel mit Marke und Zielgruppe.
Cross-Promotion über Marketingkanäle
Es ist wichtig, ein paar „Hauptkanäle“ herauszufinden, auf denen sich Ihre Zielgruppe aufhält. Auf diese sollten Sie sich konzentrieren.
Wenn Ihre Inhalte bereits erstellt sind, kostet es meist nicht viel Mehraufwand, diese auch auf anderen Kanälen zu bewerben. Tatsächlich ist das oft eine sehr gute Nutzung Ihrer Zeit. Zum Beispiel:
- YouTube Shorts können einfach auch auf TikTok gepostet werden.
- Content Marketing kann auch per E-Mail verbreitet werden.
- User-Generated Content kann als bezahlte Werbung eingesetzt werden.
- Traditionelle Werbeanzeigen können zu Social-Posts werden.
Ihr Content sollte weiterhin für Ihre Hauptkanäle gestaltet werden, aber es ist sinnvoll, Ihre Zielgruppe auf andere Kanäle auszuweiten – es sei denn, diese sind völlig inkompatibel mit Ihrer Marke.
Handeln Sie mit einem klaren Call-to-Action
Das Internet ist voll von wenig überzeugenden Handlungsaufforderungen (Call-to-Action, CTAs). Wie oft haben Sie schon die Aufforderung gelesen, sich für einen „Newsletter anzumelden“ – und sie einfach ignoriert? Nutzer werden nur dann aktiv, wenn die Handlungsaufforderung wirklich ansprechend ist. Zum Beispiel sind 50 % der Nutzer eher bereit, einen Kauf abzuschließen, wenn kostenloser Versand angeboten wird.
So schreiben Sie einen klaren Call-to-Action:
- Nutzen Sie Anreize. Ihre Nutzer fragen sich: „Was habe ich davon?“ Machen Sie die Antwort darauf eindeutig klar. Ist Ihr Angebot überzeugend, werden sich die Anmeldungen deutlich erhöhen.
- Halten Sie es handlungsorientiert und kurz. Verkomplizieren Sie Ihre Handlungsaufforderung nicht. Verwenden Sie große Schrift und wenige Worte. Lassen Sie das starke Angebot die Nutzer motivieren.
- Erzeugen Sie Dringlichkeit. Fehlt die Dringlichkeit, neigen Nutzer dazu, nicht zu handeln. Fügen Sie Ihrem Call-to-Action Dringlichkeit hinzu, indem Sie Fristen oder Knappheit nutzen.
Verfolgen Sie die gewählten Kennzahlen
Bei manchen Marketingkampagnen wie etwa Suchmaschinenmarketing ist es einfach, die Rendite (ROI) nachzuvollziehen. Bei Kampagnen wie Rebranding oder klassischen Medien ist es dagegen deutlich schwieriger.
Trotzdem ist es möglich, Kennzahlen zu verfolgen – auch wenn Sie eine Kampagne starten, deren Erfolg sich nicht exakt messen lässt. Hier einige Kennzahlen, die Sie vielleicht berücksichtigen möchten:
- Messbare Kampagnen: Bei hochgradig messbaren Kampagnen wie bezahlten Anzeigen, Social Media oder E-Mail-Kampagnen sollten Sie den Zusammenhang zu den Umsätzen herstellen, um den ROI zu bestimmen. Verfolgen Sie dabei Kennzahlen wie Conversion Rate, Kosten pro Conversion und Kundenakquisitionskosten.
- Schwer zu quantifizierende Kampagnen: Bei Kampagnen wie Markenbekanntheit, klassischen Medien, Public Relations und Rebranding ist die Berechnung des ROI schwierig. Statt Umsatz und Conversions sollten Sie auf Werte wie Mediennennungen, Impressionen, das Suchvolumen nach Ihrer Marke und das Engagement achten.
Wählen Sie ein Tool, das zu Ihnen passt
Selbst die beste Kampagnenstrategie kann scheitern, wenn Sie das falsche Tool nutzen.
Damit Ihre Kampagnen reibungslos laufen, benötigen Sie im Hintergrund die passende Automation, Nachverfolgung und Unterstützung. Das beginnt damit, eine Software auszuwählen, die zum Ablauf, den Zielen und der Wachstumsphase Ihres Teams passt. Hier sind einige meiner Top-Tools für Kampagnenmanagement:
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Um den Auswahlprozess zu erleichtern – und damit Sie nicht von scheinbar glänzenden Features abgelenkt werden – kann eine Ausschreibung (RFP) für Kampagnenmanagement-Software helfen, Plattformen zu finden, die wirklich zu Ihren Anforderungen passen.
Die perfekte Marketingkampagne gibt es
Als Marketer haben Sie heute die Qual der Wahl aus zahllosen Kampagnenoptionen. Viele davon sind jedoch nur Blendwerk. Es reicht! Ich erteile Ihnen die Erlaubnis, beim nächsten Mal, wenn Ihnen aggressiv TikTok vorgeschlagen wird (obwohl es für Ihre Zielgruppe völlig ungeeignet ist) oder Sie jemand wegen fehlender Bing Ads rügt, es einfach zu ignorieren.
Statt sich von unzähligen Beispielen für Marketingkampagnen überwältigen zu lassen, sollten Sie Folgendes tun: Verstehen Sie Ihre Zielgruppe, wählen Sie eine Plattform, auf der sie sich aufhält, gestalten Sie eine Kampagne, die zu deren Werten passt, und messen Sie die Ergebnisse.
Und da Sie es bis hierher geschafft haben, vergessen Sie nicht, den The CMO-Newsletter zu abonnieren, damit Sie keine Neuigkeiten zu Marketingstrategie, Technologie und Tools verpassen.










