Ich liebe Geschichten. Ob es sich nun um ein Gutenachtbuch für meinen Vierjährigen handelt oder um ein Interview mit einer meiner Lieblingsbands – eine gute, berührende Geschichte kann einen für immer begleiten und dadurch eine große Kraft entfalten.
Die Wissenschaft dahinter ist faszinierend und erklärt auch, warum gutes Storytelling ein so wirkungsvolles Mittel innerhalb Ihrer Content-Marketing-Strategie ist. Forscher haben herausgefunden, dass Kunden, die emotional mit einer Marke verbunden sind, kommerziell gesehen wertvoller sind. Und wie ein aufschlussreicher Artikel von Forbes sagt: „Effektives Storytelling erhöht das Engagement zwischen einer Marke und ihrem Publikum, was die Conversion-Rate steigert und letztlich das Umsatzwachstum fördert.“
Im Folgenden werde ich meine wirkungsvollsten Content-Marketing-Tipps vorstellen, die Ihnen helfen, das volle Potenzial von Storytelling auszuschöpfen und bessere Geschäftsergebnisse zu erzielen.
Was ist Content-Marketing?
Bevor wir zu den spannenden Inhalten kommen, erkläre ich zunächst, was Content-Marketing ist und wodurch es sich von Ihren anderen digitalen Marketingmaßnahmen und den Informationen, die wir täglich konsumieren, abhebt. Vereinfacht gesagt ist Content-Marketing die Erstellung und Verbreitung von Informationen, die für aktuelle und potenzielle Kunden nützlich sind. Es ist eine wichtige Marketing-Strategie für B2B-Technologie-Startups.
Beispiele für Content-Marketing sind Website-Artikel und Blogs, Social-Media-Posts und -Videos und sogar einfache, kurze E-Mails. Wenn Sie die folgenden Tipps beachten, können Sie Ihre einzigartigen Inhalte optimal für das Marketing in Ihrem Unternehmen nutzen.
1. Klare Ziele für jedes Content-Stück setzen
Bevor Sie überhaupt mit der Content-Entwicklung beginnen, sollten Sie klare Ziele festlegen, was Sie damit erreichen möchten. Ganz gleich, ob es sich um einen langen Blogartikel oder einen kurzen Tweet handelt – jeder Inhalt kostet Zeit, Energie und Geld, daher braucht jedes Stück eigene Ziele, die sowohl seine Erstellung leiten als auch seine Effektivität messbar machen.
Was möchten Sie mit jedem Inhalt konkret sagen? Welche Zielgruppe wollen Sie ansprechen? Sind es vor allem Fachkräfte auf einem bestimmten Social-Media-Kanal wie LinkedIn? Oder Verbraucher, die ihre Freizeit mit YouTube verbringen? Wie sollen sie auf Ihre Inhalte reagieren oder wie können sie die präsentierten Informationen nutzen, um einen Mehrwert für ihr Leben zu schaffen?
Je spezifischer (oder SMART – ein Akronym für spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und terminiert) Ihre Content-Ziele sind, desto wahrscheinlicher erreichen Sie sie auch. Schreiben Sie Ihre Ziele auf und hängen Sie sie gut sichtbar auf, damit jedes Content-Projekt für das Team im Fokus bleibt und auf Kurs ist.
2. Probleme lösen und Fragen beantworten
Wenn Sie Ihre Marketing-Inhalte planen, versuchen Sie, Probleme Ihrer Zielgruppe zu lösen und Fragen zu beantworten, die den Kaufprozess der Kunden verlangsamen oder behindern könnten. Recherchieren Sie die „Pain Points“ Ihrer Branche und zeigen Sie auf, wie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung diese Herausforderungen löst.
Ein guter Tipp ist, Ihr Vertriebsteam nach den häufigsten Fragen zu fragen, die sie erhalten, und diese dann in Ihren verschiedenen Marketingmaterialien zu beantworten. Das kann nicht nur Barrieren aus dem Weg räumen, sondern auch das Vertriebsteam entlasten, wenn diese Fragen seltener auftauchen.
Wenn Sie nicht sicher sind, welche Probleme und Herausforderungen Ihr Publikum hat oder kein Vertriebsteam befragen können, recherchieren Sie, indem Sie mit anderen aus der Branche sprechen, relevante Online-News lesen oder eine Umfrage über großartige Plattformen wie Surveymonkey oder Delighted durchführen.
3. Schreiben Sie tiefgehende, zeitlose Inhalte
Eine weitere Möglichkeit, das Maximum aus Ihrem Budget herauszuholen, sind Evergreen-Inhalte. Dabei handelt es sich um Content, der Themen behandelt, die langfristig relevant bleiben – im Gegensatz zu aktuellen oder trendigen Themen – und so über einen längeren Zeitraum hinweg stetig Besucher anzieht.
Recherchieren Sie, welche zeitlosen Themen bei Ihrer Zielgruppe ankommen und wonach sie suchen. Das kann ein Artikel mit Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Ihrem Unternehmen sein, eine Fallstudie, ein umfassender Leitfaden zu Ihrem Produkt oder häufige Fehler, die man vermeiden sollte. Potenzielle Kunden finden diese Inhalte sowohl jetzt als auch in einem Jahr nützlich, und über Suchalgorithmen werden nachhaltige, zuverlässige Inhalte auch online höher gerankt.
Als zusätzlicher Anreiz: Evergreen-Content braucht meist nur alle sechs bis zwölf Monate ein einfaches Update (siehe Tipp Nummer sechs), um weiterhin Besucher zu generieren. Es ist deutlich effizienter, alten Content zu aktualisieren, statt komplett neuen zu erstellen – so spart Ihr Marketingteam erneut Zeit und Ressourcen.
4. Inhalte für Suchmaschinen optimieren
Laut Semrush ist Suchmaschinenoptimierung (SEO) „eine Reihe von Prozessen, die darauf abzielen, die Sichtbarkeit Ihrer Website in Suchmaschinen (wie Google) zu verbessern. Alles mit dem Ziel, mehr organischen Traffic zu erhalten.“ Dies umfasst vier Schlüsselbereiche:
- Keyword-Recherche
- Inhaltserstellung und -optimierung
- Technische Optimierung
- Linkaufbau
Einzigartige und hochwertige Inhalte ziehen nicht nur neugierige Leser an, sie können auch für SERPs (Suchmaschinenergebnisseiten) optimiert werden, indem trendige Keywords und Themen genutzt werden, um durch die Platzierung in relevanten Suchanfragen die Leserschaft zu erhöhen.
Es ist hilfreich, vorab mit Tools wie MarketMuse, Ahrefs, Moz oder Semrush zu recherchieren, welche spezifischen und relevanten Keywords die meisten monatlichen Suchanfragen erhalten, und anschließend Inhalte um diese Suchanfragen herum zu erstellen. Berücksichtigen Sie dabei auch Keyword-Schwierigkeitsgrade oder CPC (Kosten pro Klick), wenn Sie planen, Ihre Inhalte zu bewerben. Mehr dazu finden Sie in unserem praktischen SEO-Leitfaden.
5. Bleiben Sie bei einer konsistenten Veröffentlichung
Unabhängig davon, ob Sie alle paar Tage oder einmal pro Woche einen Blog veröffentlichen, ist es wichtig, Inhalte nach einem konsistenten Zeitplan zu veröffentlichen. Das schafft nicht nur eine bessere Erfahrung für Ihre Kundschaft, da sie wissen, was sie erwarten können, sondern hilft auch, Glaubwürdigkeit und Vertrauen in Ihre Marke und Ihr Produkt aufzubauen, da Sie verlässlicher erscheinen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, einen Content-Marketing-Kalender zu erstellen, um Ihre Content-Produktion und Deadlines im Blick zu behalten. So können Sie ein realistisches Tempo für die Veröffentlichung Ihrer Inhalte etablieren und konsequent daran festhalten. Noch besser: Sie können auch einen festen Rhythmus für Ihre E-Mail-Newsletter oder Social-Media-Beiträge erstellen, sodass Sie stets neue Inhalte zur Promotion haben.
6. Aktualisieren Sie alte Inhalte, um sie aktuell zu halten
Manchmal muss Ihr toller, originaler Inhalt gar nicht neu entwickelt werden, sondern liegt bereits vor Ihnen. Schauen Sie sich ältere Inhalte an und überlegen Sie, wie Sie diese updaten können, damit sie zum heutigen Kontext und Markt passen. Die meisten führenden Content-Marketing-Plattformen helfen Ihnen mit Traffic-Decay-Statistiken für einzelne Beiträge. So wissen Sie, wann eine Aktualisierung sinnvoll ist.
Dazu zählt das Hinzufügen und Aktualisieren von Keywords zur Verbesserung des SEO, das Einfügen oder Reparieren von Links, die Aktualisierung von Statistiken und Quellen sowie alle inhaltlichen Redaktion, um Änderungen am Thema widerzuspiegeln.
Werfen Sie einen Blick auf Ihre aktuelle Content-Produktion, um herauszufinden, wie viel Kapazität Sie für Aktualisierungen haben und welche Ideen für neue Inhalte es gibt. Arbeiten Sie mit dem, was Sie bereits erstellt haben, und halten Sie es stets aktuell. Updates müssen nicht teuer sein – das ist ein schneller Erfolg für Ihr Team, um mehr Reichweite zu erzielen.
7. Nutzen Sie Inhalte mehrfach über verschiedene Kanäle
Wenn Sie alte Inhalte aktualisieren, suchen Sie gezielt nach neuen Möglichkeiten, diese kanalübergreifend zu verwenden – auch über Kanäle, die bei der ursprünglichen Veröffentlichung noch nicht existierten. Denken Sie an neue soziale Plattformen, E-Commerce-Apps oder selbst neue smarte Geräte. KI-gestützte Content-Marketing-Tools können dabei helfen, besonders starke Abschnitte aus langen Texten zu identifizieren und kreative Vorschläge zu machen, wie sie beispielsweise für LinkedIn, Instagram oder Sprachassistenten aufbereitet werden könnten.
Könnte z. B. ein ausführliches Q&A zu einem spritzigen Podcast-Segment werden? Würde eine zahlengetriebene Fallstudie sich gut als Kurzvideo oder Karussell-Post eignen? Der Schlüssel: Denken Sie weiter als simples Kopieren und Einfügen. Achten Sie aber darauf, dass neue Kanäle auch zu den Vorlieben und Gewohnheiten Ihrer Zielgruppe passen.
Ich empfehle, einen vollständigen Content-Audit durchzuführen, um herauszufinden, welche Inhalte sich für die Wiederverwendung eignen und wo es neue Integrationsmöglichkeiten in anderen Marketingkampagnen und Kanälen gibt. Sie können außerdem Content-Syndizierung in Erwägung ziehen, um neue Zielgruppen zu erreichen.
Beginnen Sie mit einem umfassenden Content-Audit, um wertvolle Inhalte zu identifizieren, die erneut genutzt werden können, und überlegen Sie, wie KI im Content Marketing die Wiederverwendung effizienter gestalten kann. Vergessen Sie auch Content-Syndizierung nicht – ein einfacher Weg, um immergrüne Inhalte neuen und relevanten Zielgruppen zugänglich zu machen.
8. Bewahren Sie eine einheitliche Markenstimme über alle Kanäle hinweg
Genauso wie Sie einer Person mit zunehmender Bekanntschaft mehr Vertrauen schenken, vertrauen Menschen einer Marke, deren Tonalität konsistent bleibt – so bauen Sie über Zeit starke Kundenbeziehungen auf. Das wirkt sich letztlich auch positiv auf den Umsatz aus: Laut Zippia bevorzugen 83% der Käufer Marken, denen sie vertrauen, und eine konsistente Markenpräsentation erhöht den Umsatz um bis zu 33%.
Wenn Sie eine Markenstimme entwickeln, schauen Sie auf das Herzstück Ihres Unternehmens, das sich nicht ändern oder schwanken wird – zum Beispiel Ihr Leitbild und Ihre Werte. Schließlich kaufen 82 % der Kund:innen bei Marken ein, die ihre Werte teilen. Es ist außerdem sinnvoll, etwaige erstellte Käufer:innen-Personas zu berücksichtigen und sich zu überlegen, mit welcher Stimme Sie diese Kundschaft am besten ansprechen. Diese gleichbleibende, beständige Stimme sollte sowohl für die interne als auch externe Kommunikation verwendet werden und sich nur unter außergewöhnlichen Umständen ändern, etwa bei einem kompletten Rebranding.
9. Inhalte so weit wie möglich personalisieren
Heutzutage erwarten fast drei Viertel der Konsument:innen von Unternehmen personalisierte Interaktionen. Und 76 % sind frustriert, wenn dies nicht geschieht." Die besten Content-Marketing-Kampagnen entfalten ihre größte Wirkung, wenn sie das Herz der Leser:innen ansprechen und auf das eingehen, was in ihrem Leben gerade passiert. Wenn Sie sämtliche neuen Inhalte auf die Vorlieben und Merkmale Ihrer Zielgruppe zuschneiden, werden Sie feststellen, dass die Verbindung zu Leser:innen und Stakeholdern wächst.
Halten Sie immer Ausschau nach möglichen Personalisierungsbereichen wie individualisierte E-Mails, indem Sie Inhalte auf spezifische, aktuelle Themen oder Schmerzpunkte ausrichten sowie bestimmte Statistiken und Zahlen verwenden, die für die jeweilige Person relevant sind. Ob Bloginhalte, Social Posts oder ein Webinar – sie werden besser ankommen und den Leser:innen länger im Gedächtnis bleiben.
10. Die Nutzererfahrung priorisieren
Vielleicht haben Sie bereits hervorragende Inhalte auf Ihrer Website, aber niemand weiß, wie er sie finden kann. Das Problem? Es könnte am UX-Design (Nutzererfahrung) Ihrer Seite liegen, das entscheidend ist für einen positiven, bleibenden Eindruck Ihrer Inhalte und Ihres Produkts. Wenn Sie der UX Priorität einräumen, beseitigen Sie Hindernisse und Herausforderungen, auf die Ihre Kund:innen beim Zugriff auf Ihre Inhalte stoßen könnten, zum Beispiel durch Steigerung der Sichtbarkeit von Links, die Vereinfachung eines schlecht gestalteten Navigationsmenüs, die Behebung langer Ladezeiten oder andere Verbesserungen.
Eine verbesserte Nutzererfahrung hilft dabei, die Inhalte Ihrer Website zu optimieren und ermöglicht es Ihnen, Ihre Marketingziele effizienter zu erreichen. Der Ablauf und die Funktionalität Ihrer Seite und einzelnen Beiträge können ausschlaggebend dafür sein, ob die Besucher:innen bleiben oder sich nach neuen Inhalten anderswo umsehen – ein weiteres Signal, das Suchalgorithmen bei der Bewertung Ihrer Website berücksichtigen.
11. Untermauern Sie Ihre Aussagen mit Daten
Großartige Inhalte werden noch stärker – und glaubwürdiger –, wenn sie durch objektive Daten, Forschung und Statistiken unterstützt werden. Sie haben vielleicht bemerkt, dass wir in diesem Artikel einige dieser Statistiken eingefügt haben, um unseren Tipps noch mehr Gewicht zu verleihen.
Stellen Sie sicher, dass Sie harte Daten einsetzen, um eine Kaufentscheidung oder Diskussion voranzutreiben und Ihre Aussagen noch überzeugender zu machen. Statistiken verleihen Ihren Inhalten Glaubwürdigkeit, indem sie sie mit quantitativen, objektiven Belegen und Fakten stützen. Auch qualitative Daten und anekdotische Nachweise können die Glaubwürdigkeit erhöhen, aber harte Zahlen und Fakten stärken Ihr Marketing noch zusätzlich.
Tipp: Achten Sie darauf, dass die Quellen Ihrer Zahlen und Daten glaubwürdig und aktuell sind. Recherchieren Sie gründlich die Organisation, die die Untersuchung durchgeführt hat, und überprüfen Sie, ob es eine Voreingenommenheit in den Daten gibt.
12. Eigenständige Forschung und Erkenntnisse veröffentlichen
Wenn Sie Ihre Content-Entwicklung auf die nächste Stufe heben wollen, veröffentlichen Sie Inhalte mit eigener Forschung nicht nur auf Ihrer Website, sondern auch für Ihre E-Mail-Liste, die Social-Media-Community und andere Plattformen, um Ihre Ergebnisse anderen Branchenangehörigen mitzuteilen. Ziehen Sie in Betracht, eine Umfrage unter Fachleuten Ihrer Branche durchzuführen und deren Ergebnisse zu veröffentlichen – möglichst objektiv und fehlerfrei. Bedenken Sie, dass es nicht genügt, reine Daten zu publizieren: Sie müssen Ihre Ergebnisse analysieren und übersetzen, was sie für Ihren Beruf bedeuten. Warum sollten Ihre Leser:innen sich für diese Erkenntnisse interessieren?
Das hat viele Vorteile: Sie erstellen hochgradig originelle Inhalte, auf die sich künftig andere berufen könnten (was Ihrem Linkbuilding zugutekommt), und veröffentlichen Statistiken, die bei Onlinesuchen gefunden werden – und positionieren Ihr Unternehmen weiter als glaubwürdige Instanz in Ihrem Sektor. Ziel ist, dass andere Online-Influencer:innen, Blogger:innen und Unternehmen Ihre Forschung als hochwertigen Content verlinken.
13. Mit Analytics erfahren, wo Sie sich verbessern können
Ihre Analysedaten und Marketingkennzahlen sind äußerst wertvolle Werkzeuge, um Strategien zur Verbesserung Ihrer Content-Marketing-Maßnahmen zu entwickeln. Nutzen Sie Tools wie Google Analytics, um Kennzahlen wie Absprungrate, Conversion Rate und die spezifischen Seiten mit dem meisten und wenigsten Traffic zu analysieren. Hubspot empfiehlt darüber hinaus die Messung von Traffic-Quellen, Impressionen, Klickrate (CTR), Content-Shares und Backlinks, Anmelderaten bei E-Mail-Marketing sowie Keyword-Rankings.
Sehen Sie sich die Analytics vergangener Content-Marketing-Kampagnen und die Arten von Inhalten an, um zu ermitteln, was in bestimmten Bereichen besser abgeschnitten hat, und erkunden Sie dann Möglichkeiten, diese Customer Journey durch zukünftige Inhalte zu replizieren. Welche Marketing-Geschichten und Beiträge haben am besten funktioniert? Hätte sich der Arbeitsablauf bei Content-Projekten verbessern lassen? Wird die Zielgruppe auch tatsächlich erreicht?
14. Mit einem Redaktionskalender organisiert bleiben
Auch wenn wir dies bereits in Tipp fünf erwähnt haben, verdient es einen eigenen Platz in diesem Artikel. Bei der Vielzahl an digitalen Plattformen und Kanälen, die heutzutage zur Verfügung stehen, kann das Verwalten all deiner Inhalte eine große Herausforderung sein. Ein Content-Marketing-Kalender hilft dir, organisiert zu bleiben, sorgt für Konsistenz und unterstützt dich dabei, Ziele fristgerecht zu erreichen.
Glücklicherweise gibt es heute eine Reihe hervorragender Content-Kalender-Tools und Content-Kalender-Vorlagen wie zum Beispiel den Google Kalender, Hootsuite und das Drag-and-Drop-Tool Trello, mit denen du deinen eigenen Marketing-Kalender entwickeln kannst—ein einfaches Microsoft Excel- oder Google Sheets-Dokument reicht auch aus. Aber wenn dein Team mehrere Autoren, Deadlines und Vertriebskanäle koordinieren muss, lohnt es sich, Content-Workflow-Software auszuprobieren. Diese Tools bieten mehr als nur einfache Terminplanung; sie ermöglichen Einblicke in Produktionsphasen, bieten Kollaborationsfunktionen und Integrationen, die deinen gesamten Prozess effizienter gestalten.
Für jeden Kalendereintrag solltest du überlegen, welche Informationen du bereitstellen möchtest – wie die Namen der Texter und Freelancer, die Zielgruppe, die Kanäle für die Veröffentlichung und wichtige Termine wie Abgabedatum oder Veröffentlichungsdatum.
15. Vermarkte deine Inhalte erneut
Zu guter Letzt: Stelle sicher, dass du Möglichkeiten nutzt, deine Inhalte erneut zu vermarkten. Falls dir das kein Begriff ist: ConvertMED beschreibt es als „den Prozess, deine Website-Besucher zu markieren und sie nach dem Verlassen deiner Seite gezielt mit Inhalten anzusprechen, um sie erneut zu gewinnen und auf deine Seite zurückzuholen“.
Warum solltest du dir diese Mühe machen? Weil Content-Marketing eine hervorragende Basis ist, um Markenbekanntheit aufzubauen – was für den Vertriebserfolg unerlässlich ist. Laut TrueList „nehmen 58 % der Käufer hauptsächlich Werbung für ihnen bekannte Produkte wahr, und 40 % des Umsatzes wird durch Remarketing oder wiederkehrende Kunden generiert“.
Was das für dich bedeutet: Du solltest Wege finden, dein Content-Marketing mehrmals vor dieselben Personen zu bringen. Natürlich solltest du darauf achten, keine Inhalts- oder Werbemüdigkeit zu erzeugen. Doch erfolgreiches Remarketing kann zu einer höheren Konversionsrate, mehr Reichweite, personalisierteren Inhalten und einer freundlichen Erinnerung an deine Marke führen.
Nutze die Tools, die Social Media Marketing beim Remarketing bietet. Aktualisiere deine Inhalte mit relativ neuen Marketingtools wie Infografiken, Social-Media-Links, Videos, Memes oder GIFs. Sei stolz auf die hochwertigen Inhalte, die du erstellt hast, und zeig sie auf den Kanälen, auf denen deine Zielgruppe ihre Zeit verbringt.
Die Kraft einer guten Geschichte
Um das volle Potenzial deines Content-Marketings auszuschöpfen, musst du lernen, wie es bei deiner Zielgruppe ankommt und wie sie sich damit identifizieren. Eine gute Geschichte kann auf viele verschiedene Arten und für verschiedene Zwecke genutzt werden und sorgt für einen nahezu unerschöpflichen Fundus an Marketingmaterial für die Zukunft. Das kann eine aufregende neue Produkteinführung oder eine persönliche Geschichte eines Stakeholders sein – gute Geschichten gibt es überall.
Das Entscheidende—zumindest für mich—ist, eine gute Geschichte zu erkennen, sobald ich sie sehe, und dann nach ihrem Potenzial auf verschiedenen Kanälen und in unterschiedlichen Formaten zu suchen. Dazu kommt die Nutzung eines soliden Redaktionskalenders und eines Content-Management-Tools, damit ich auf Kurs und im Zeitplan bleibe. Es gibt heute so viele Möglichkeiten, gute Inhalte zu präsentieren. Finde deinen Weg, der am meisten Resonanz erzeugt, und schreibe weiterhin großartige Inhalte.
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