E-Mail-Marketing ist einer der wenigen Kanäle, bei denen sich Personalisierung skalieren lässt und die Performance bis zum einzelnen Klick nachverfolgt werden kann. Doch Umsätze werden nicht einfach erzielt, indem man nur auf „Senden“ klickt. Es kommt auf die Umsetzung an: Die richtige Botschaft, zum richtigen Zeitpunkt, im passenden Format.
Deshalb geben wir Ihnen zwei Dinge an die Hand: 8 erprobte E-Mail-Marketing-Vorlagen mit Beispielen für wirkungsstarke Einsatzbereiche (wie Lead-Nurturing, Produkt-Updates und Churn-Prävention) sowie 30 Best Practices für E-Mail-Marketing, um Zustellbarkeit, Engagement und Konversionen in Ihrer gesamten E-Mail-Marketing-Kampagne zu optimieren.
Hier erhalten Sie die 8 anpassbaren E-Mail-Marketing-Vorlagen von The CMO
Warum E-Mail-Marketing für Ihr Unternehmen wichtig ist
Abgesehen von der beispiellosen Fähigkeit des E-Mail-Marketings, direkte Verbindungen zu Ihren Kunden und Interessenten herzustellen, ermöglicht es Ihnen auch, personalisierte Kommunikationskanäle aufzubauen.
Wie Moosend hervorhebt, helfen E-Mail-Vorlagen Unternehmen dabei, die Flut digitaler Geräusche zu durchdringen und die spezifischen Bedürfnisse und Interessen ihrer Interessenten oder Kunden gezielt anzusprechen.
Darüber hinaus eignet sich E-Mail ideal für kleine Unternehmen, die über sich hinauswachsen möchten. Mit der richtigen E-Mail-Marketing-Software ist es kostengünstig und messbar.
Marketingverantwortliche können E-Mail-Kennzahlen wie Öffnungsraten und Konversionen verfolgen und dadurch wertvolle Erkenntnisse gewinnen, die zur Optimierung künftiger Kampagnen beitragen. Dieser datengetriebene Ansatz stellt sicher, dass Marketingstrategien entsprechend den Präferenzen und dem Verhalten der Zielgruppe weiterentwickelt werden, um maximale Wirkung und Rendite zu erzielen.
Es ist offensichtlich, dass E-Mail-Marketing-Vorlagen entscheidend für den Erfolg Ihrer E-Mail-Kampagnen sind. Aber woran erkennt man eine wirklich überzeugende Vorlage?
Schlüsselelemente von hochkonvertierenden E-Mail-Marketing-Vorlagen
Eine E-Mail-Vorlage gewährleistet Marken-Konsistenz und einheitliche Darstellung auf verschiedenen Geräten und Plattformen. Sie optimiert zudem Ihren Arbeitsablauf, spart Zeit und lässt dennoch Anpassungen dort zu, wo sie benötigt werden.
Die wichtigsten Elemente einer erfolgreichen E-Mail-Vorlage sind:
Responsives Design
Responsiv gestaltete E-Mail-Vorlagen passen sich unterschiedlichen Geräten wie Smartphones, Tablets und Desktops an und werden korrekt dargestellt.
Das ist entscheidend, weil Ihre Nachricht so Ihre Zielgruppe effektiv erreicht – unabhängig davon, welches Gerät sie zum Abruf der E-Mails nutzen. Indem Sie mobilfreundliches, responsives Design priorisieren, stellen Sie sicher, dass Ihre Kommunikation auf allen Geräten zugänglich und wirkungsvoll ist. So maximieren Sie Engagement und Effektivität.
Einige Best Practices für responsives Design sind:
- Flüssige Layouts: Verwenden Sie Rasterlayouts, die sich der Bildschirmgröße anpassen, und arbeiten Sie mit prozentualen statt festen Pixelwerten für Breitenangaben.
- Bilder optimieren: Verwenden Sie für das Web optimierte, komprimierte Bilder, die auch auf mobilen Geräten schnell geladen werden.
- Design vereinfachen: Für bessere Lesbarkeit auf kleinen Bildschirmen sollte das Design übersichtlich bleiben, mit viel Weißraum und einer klaren Handlungsaufforderung (Call-to-Action).
Personalisierung und dynamische Elemente
Personalisierung bedeutet, Inhalte auf Basis der Präferenzen und bisherigen Interaktionen der Empfänger mit Ihrer Marke individuell zuzuschneiden.
Personalisierungselemente erhöhen das Engagement, da sie Inhalte für einzelne Empfänger relevanter und attraktiver machen. Außerdem tragen sie dazu bei, dass Ihre E-Mails nicht im Spamfilter landen. So bauen Sie über die Zeit stärkere Beziehungen zu Ihrer Zielgruppe auf.
Drei Tipps zur Erstellung von personalisierungsfähigen E-Mail-Vorlagen:
- Daten sammeln: Sammeln Sie Informationen über das Verhalten, die Vorlieben und vorherige Interaktionen Ihrer Empfänger, um Ihre Inhalte gezielt anzupassen.
- Segmentierung Ihrer Zielgruppe: Teilen Sie Ihr Publikum anhand der gesammelten Daten in Segmente ein, um relevantere und zielgerichtete E-Mails zu versenden.
- Dynamische Inhalte nutzen: Setzen Sie dynamische Inhalte ein, die sich je nach Empfängerdaten verändern – so fühlt sich jede E-Mail personalisiert und individuell an.
Klare und überzeugende CTAs
Eine klare und überzeugende Handlungsaufforderung (Call-to-Action, CTA) weist Ihre Nutzer darauf hin, welche nächste Aktion erwünscht ist – zum Beispiel eine Website zu besuchen oder ein Produkt zu kaufen.
Überzeugende CTAs, die Ihr Publikum zum Handeln bewegen, erhöhen die Konversionsrate und das Engagement mit den E-Mails Ihrer Marke.
Drei Tipps für überzeugende CTAs:
- Klarheit ist entscheidend: Stellen Sie sicher, dass Ihr CTA klar und eindeutig ist und den Nutzern genau mitteilt, welche Handlung Sie erwarten.
- Sichtbarkeit zählt: Platzieren Sie Ihren CTA deutlich sichtbar in Ihrer E-Mail, damit er die Aufmerksamkeit Ihrer Leser auf sich zieht.
- Zu Handlung motivieren: Verwenden Sie überzeugende Sprache, die Leser dazu anregt, zu klicken und die gewünschte Aktion auszuführen.
Ansprechende visuelle Gestaltung und Design
Ansprechende visuelle Elemente und ein stimmiges Design erhöhen die Attraktivität Ihrer E-Mails und stärken die Markenidentität. Investieren Sie in optisch ansprechende Inhalte und ein gelungenes Design, damit Ihre E-Mails aus der Masse herausstechen und einen bleibenden Eindruck bei den Empfängern hinterlassen.
Drei Tipps, die Sie beachten sollten:
- Hochwertige Bilder verwenden: Wählen Sie klare, professionelle und markentypische Bilder aus, die Ihre Markenpersönlichkeit widerspiegeln.
- Markenkonsistenz wahren: Sorgen Sie dafür, dass das Design Ihrer E-Mails zu den Farben, Schriften und der Gesamtästhetik Ihrer Marke passt, um Identität und Vertrauen zu stärken.
- Fokus auf Layouts: Strukturieren Sie Inhalte und Bilder so, dass sie leicht zu erfassen sind; zentrale Informationen und Handlungsaufrufe sollten im Fokus stehen.
Sozialer Nachweis und Teilen-Optionen
Sozialer Nachweis ist ein essenzieller Bestandteil des Vertrauensaufbaus. Wenn Sie ihn in Ihre E-Mail-Vorlagen integrieren, schaffen Sie sofortige Glaubwürdigkeit und verringern die Hemmschwelle bei Ihrer Zielgruppe.
Folgende Arten des sozialen Nachweises sollten in Ihre E-Mails integriert werden:
- Kundenreferenzen: Echte Zitate von Nutzern verleihen Ihrer Marke Persönlichkeit und schaffen Vertrauen. Noch besser, wenn Berufsbezeichnungen oder bekannte Firmennamen integriert sind.
- Sternebewertungen oder Bewertungszitate: Wenn Ihr Produkt beispielsweise eine 4,8/5-Bewertung auf G2 oder Capterra hat – zeigen Sie es, anstatt es zu verstecken.
- Textbasierte Vertrauensbekundungen: Nutzen Sie anstelle von Bildern, die evtl. blockiert werden könnten, Klartext, um Glaubwürdigkeit zu demonstrieren:
„Vertrauen von Teams bei Slack, Notion und Stripe.“
Das ist leichtgewichtig, für alle sichtbar und genauso effektiv wie Logos. - Nutzer- oder Nutzungsstatistiken: Formulierungen wie „Schließen Sie sich 15.000+ Marketern an, die [Produkt] nutzen“ bieten sozialen Beweis und signalisieren Dynamik.
- Auszeichnungen oder Ehrungen: Zeigen Sie anerkannte Dritt-Auszeichnungen – egal ob Gartner-Erwähnung oder kürzlich gewonnener Martech-Award – mit Kontext, nicht nur mit Logos.
Teilen-Optionen, die wirklich angeklickt werden:
Obwohl Social-Icons häufig im E-Mail-Footer genutzt werden, sorgen strategisch platzierte Share-CTAs für mehr Interaktion. Beachten Sie diese bewährten Methoden:
- Kontextbezogene Teilen-Aufforderung: Zum Beispiel: „Kennen Sie einen Marketer, der dieses Material gebrauchen könnte? Leiten Sie es weiter oder teilen Sie es auf LinkedIn.“
- One-Click-Share-Buttons: Nutzen Sie vorausgefüllte Freigabelinks für Twitter, LinkedIn oder E-Mail, damit Leser Ihren Inhalt mit einem Klick teilen können.
- Geteiltes wird belohnt: Bei Produktankündigungen oder Empfehlungsprogrammen bieten Sie als Gegenleistung z. B. Early Access oder einen Rabatt fürs Teilen an.
Eine einfache Abmeldemöglichkeit
Eine einfache und gut auffindbare Abmeldeoption ermöglicht es Nutzern, sich unkompliziert von Ihrem Verteiler auszutragen. Das hält Sie konform mit E-Mail-Richtlinien und stärkt das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit bei Ihrer Zielgruppe.
Bewährte Methoden, die Sie beachten sollten:
- Sichtbarkeit: Stellen Sie sicher, dass der Abmeldelink leicht zu finden ist, typischerweise im Footer, sodass Nutzer nicht suchen müssen.
- Einfachheit: Machen Sie den Abmeldeprozess unkompliziert und erfordern Sie so wenig Opt-Out-Schritte wie möglich.
- Feedback-Möglichkeit: Bieten Sie optional ein Feedback-Formular für abgemeldete Nutzer an, um ihre Gründe zu verstehen und künftige Kommunikation zu verbessern.
Viele E-Mail-Vorlagendesigner wie Mailchimp, Brevo und Outreach bieten Drag-and-Drop-Editoren, die den Bau von Vorlagen erleichtern. Aber kopieren Sie nicht nur – passen Sie jede Vorlage mit der Stimme und den visuellen Vorgaben Ihrer Marke an, um sie wirklich effektiv zu machen.
8 E-Mail-Marketing-Vorlagen und Beispiele
Die nachfolgenden E-Mail-Marketing-Vorlagen decken verschiedene Funktionen ab. Unabhängig davon, welche E-Mail-Vorlage und welche E-Mail-Marketing-Automatisierungsplattform Sie wählen, wie beispielsweise Constant Contact, Mailchimp oder HubSpot, empfehle ich dringend A/B-Tests, damit datenbasierte Erkenntnisse Ihre laufenden E-Mail-Kampagnen lenken.
E-Mail-Vorlage #1: Willkommens-E-Mails
Willkommens-E-Mails sind das Fundament Ihrer E-Mail-Marketing-Strategie und bieten Ihnen die Möglichkeit, einen bleibenden ersten Eindruck zu hinterlassen.
Diese E-Mails sind mehr als nur eine Formsache; sie laden Ihr Publikum in die Welt Ihrer Marke ein und schaffen klare Erwartungen. Gleichzeitig bieten sie die Gelegenheit, eine Beziehung auf Vertrauens- und Wertebasis aufzubauen, statt Preisgestaltung als zentralen Wert in den Vordergrund zu stellen.
Warum sie wichtig sind:
- Der erste Eindruck zählt: Sie ermöglichen es Ihnen, einen positiven ersten Eindruck zu machen.
- Hohe Engagement-Raten: Willkommens-E-Mails erreichen typischerweise höhere Öffnungs- und Klickraten als andere Marketing-E-Mails – eine ideale Gelegenheit, neue Abonnenten einzubinden.
- Die Beziehung richtig beginnen: Sie starten den Beziehungsaufbau, vermitteln wertvolle Informationen und fördern die weitere Interaktion mit Ihrer Marke.
Wann Sie sie einsetzen sollten:
- Unmittelbar nach der Anmeldung: Timing ist entscheidend – versenden Sie Ihre Willkommens-E-Mail, sobald ein Interessent oder Kunde sich anmeldet oder registriert, um den Schwung aufrechtzuerhalten. Sie helfen Ihnen dabei:
- Ihre Marke vorstellen: Nutzen Sie diese Gelegenheit, neuen Abonnenten Ihre Marke, Ihre Werte und die Erwartungen an Ihre E-Mails zu vermitteln.
- Mehrwert bieten: Indem Sie sofort einen Mehrwert schaffen – z. B. durch einen Rabattcode, einen kostenlosen Download oder wertvolle Inhalte – können Sie den Eindruck Ihrer Marke beim Abonnenten stärken.
Beispiel für eine Willkommens-E-Mail: Slack

Eine effektive Willkommens-E-Mail zu verfassen bedeutet, das richtige Gleichgewicht zwischen Informationsgehalt und Ansprache zu finden. Beachten Sie, wie Slack hilfreiche Tipps vermittelt, ohne zu überladen.
Willkommens-E-Mails sollten neuen Community-Mitgliedern Ihre Marke klar vermitteln und sie gezielt durch die nächsten Schritte führen, damit sie das Beste aus ihrem Abonnement oder Kauf herausholen können.
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E-Mail-Vorlage #2: Nurture-E-Mails
Nurture-E-Mails pflegen die Beziehung zwischen Ihrer Marke und Ihrem Publikum.
Diese zielgruppenspezifischen E-Mails informieren und begleiten Ihre Abonnenten durch ihre Customer Journey. Nurture-E-Mails erreichen dies, indem sie über die Zeit wertvolle Inhalte und Informationen bereitstellen, die Kund:innen weiter durch Ihren Funnel führen.
Warum sie wichtig sind:
- Vertrauen aufbauen: Indem Sie regelmäßig nützliche Inhalte bieten, positionieren Sie Ihre Marke als vertrauenswürdige Autorität.
- Engagement steigern: Regelmäßige, relevante Kommunikation hält Ihre Marke präsent und fördert die kontinuierliche Interaktion mit Ihren Inhalten und Angeboten.
- Den Interessenten durch die Kaufreise führen: Mit gezielten Botschaften können Sie potenzielle Kund:innen effektiv bis zum Kauf begleiten, indem Sie deren Bedürfnisse und Anliegen in jeder Phase adressieren.
Wann Sie sie einsetzen sollten:
- Nach der ersten Anmeldung: Wenn sich jemand für Ihre Liste anmeldet, beginnen Sie die Nurture-Sequenz, begrüßen Sie ihn oder sie und bereiten Sie zukünftige Kommunikation vor.
- Nach dem Kauf: Senden Sie E-Mails, die das Kundenerlebnis nach dem Kauf aufwerten, zusätzlichen Mehrwert bieten und zu wiederholten Geschäften einladen.
- Segmentierte Kampagnen: Nutzen Sie Nurture-E-Mails, um relevanten Content oder Angebote an bestimmte Zielgruppensegmente basierend auf Interessen, Verhalten oder ihrer jeweiligen Position in Ihrem Vertriebsfunnel zu senden.
Beispiel für eine Nurture-E-Mail: Go to Bed – Rabatt auf die erste Bestellung
Die Bettwäsche-Marke Go to Bed verkauft Spannbettlaken aus 100% Baumwolle. In ihrer Lead-Nurture-Kampagne bieten sie neuen Interessenten als Dank für das Abonnement standardmäßig 10% Rabatt auf die erste Bestellung an.

Ein weiteres Beispiel: Basecamp Wissensbasierte E-Mail-Nurture
Diese Vorlage wird verwendet, wenn ein Lead bereits mit Ihrem Unternehmen in Kontakt getreten ist. Das Ziel ist es, Ihre Marke als Expertenressource zu etablieren – wie Basecamp, bekannt für Projektmanagement.

Um effektive Nurture-E-Mails zu erstellen, benötigen Sie ein gutes Verständnis Ihrer Zielgruppe. Bieten Sie Inhalte an, die ihren Bedürfnissen und Interessen entsprechen und verwenden Sie einen Tonfall, der die Persönlichkeit Ihrer Marke widerspiegelt.
Dieser Ansatz verbessert das Kundenerlebnis und fördert langfristig Engagement sowie Konversionen.
E-Mail-Vorlage #3: Saisonale E-Mails
Saisonale E-Mails sind gezielte Nachrichten, die auf Feiertage, Jahreszeiten oder bestimmte Zeiten im Jahr abgestimmt sind.
Diese Werbe-E-Mails nutzen gezielt bestimmte Zeiten im Jahr, um Produkte zu bewerben, Rabatte zu bieten oder einfach mit Kunden in Kontakt zu treten.
Warum sie wichtig sind:
- Aktuelle Relevanz: Sie nutzen die aktuelle Saison oder Feiertagsstimmung, wodurch Ihre Botschaft für die Zielgruppe relevanter und ansprechender wird.
- Umsatzsteigerung: Saisonale Aktionen oder Angebote können den Umsatz steigern, indem sie zu Käufen während der Spitzenzeiten anregen.
- Stärkung der Markenbindung: Die Feier einer Saison oder eines Feiertags schafft eine emotionale Bindung zu Ihrer Zielgruppe und fördert die Markentreue.
Wann Sie sie einsetzen sollten:
- Vor wichtigen Feiertagen: Planen Sie Ihre E-Mails so, dass sie rechtzeitig vor bedeutenden Feiertagen verschickt werden, wenn die Menschen ihre Einkäufe planen.
- Wechsel der Jahreszeiten: Kündigen Sie den Beginn einer neuen Saison mit E-Mails an, die saisonale Produkte oder Tipps passend zur Jahreszeit hervorheben.
- Besondere Anlässe: Denken Sie auch an weniger gängige Anlässe oder einzigartige saisonale Ereignisse, die speziell zu Ihrer Marke oder Branche passen, um sich abzuheben.
Beispiel für saisonale E-Mail: 4th of July E-Mail

Erfolgreiche saisonale E-Mails verbinden den Zeitgeist mit der Markenbotschaft, um eine ansprechende, aktuelle Kommunikation zu schaffen, die bei Ihrer Zielgruppe ankommt und Engagement erzeugt.
E-Mail-Vorlage #4: Transaktions-E-Mails
Transaktions-E-Mails sind automatisierte Nachrichten, die nach bestimmten Aktionen oder Transaktionen auf einer Website an Einzelpersonen gesendet werden.
Dazu zählen Bestellbestätigungen, Versandbenachrichtigungen, Passwort-Resets, Kontoaktualisierungen und mehr. Anders als Marketing-E-Mails werden Transaktions-E-Mails durch Benutzeraktionen ausgelöst und liefern relevante Informationen zu diesen Aktionen.
Warum sie wichtig sind:
- Vertrauen und Transparenz stärken: Diese E-Mails fördern das Vertrauen und die Transparenz zwischen Kunde und Marke, indem sie zeitnah Informationen zu den Benutzeraktionen bereitstellen.
- Kundenerlebnis verbessern: Sie halten die Kunden über den Stand ihrer Interaktionen auf dem Laufenden und sorgen so für ein reibungsloseres, zufriedenstellendes Nutzererlebnis.
- Chance auf mehr Engagement: Auch wenn sie primär informativ sind, können Transaktions-E-Mails genutzt werden, um weiteres Engagement zu fördern, etwa durch Produktempfehlungen, Hinweise auf Treueprogramme oder die Bitte um Feedback.
Wann Sie sie einsetzen sollten:
- Nach einem Kauf: Senden Sie eine sofortige E-Mail-Bestätigung mit Details zum Kauf, um Kunden zu versichern, dass ihre Transaktion erfolgreich war.
- Versandbenachrichtigungen: Informieren Sie Kunden, wenn ihr Artikel versandt wurde, und stellen Sie Sendungsverfolgungsinformationen bereit, um sie über den Lieferstatus auf dem Laufenden zu halten.
- Kontoänderungen: Jedes Mal, wenn ein Kunde seine Kontodaten aktualisiert, ein Passwort zurücksetzt oder andere wesentliche Änderungen vornimmt, sorgt eine E-Mail-Bestätigung dafür, dass er über diese Änderungen informiert ist.
- Abonnement-Updates: Benachrichtigen Sie Kunden über Abonnementverlängerungen, -abläufe oder -änderungen, damit sie über den Status ihrer Abonnements informiert bleiben.
Beispiel für eine transaktionale E-Mail: Versandbestätigung von FitBit

Jeder Kauf, jedes Support-Ticket oder jede Servicemitteilung bietet die Chance, Kunden zu begeistern und ihre Loyalität zu stärken.
Transaktionale E-Mails zeigen Ihr Engagement für Kundenzufriedenheit durch wertvolle Ergänzungen wie personalisierte Produktempfehlungen basierend auf Bestelldetails. Die Übererfüllung der Erwartungen bei routinemäßigen Nachrichten stärkt eine positive Markenbindung und eröffnet weitere Interaktionsmöglichkeiten.
E-Mail-Vorlage #5: Rückgewinnungs-E-Mails
Eine Rückgewinnungs-E-Mail ist eine gezielte Nachricht an Abonnenten, die inaktiv oder nicht mehr engagiert sind.
Diese Rückgewinnungs-E-Mails zielen darauf ab, das Interesse wiederzubeleben und die Nutzer dazu zu animieren, erneut mit der Marke zu interagieren, sei es durch das Öffnen von E-Mails, den Besuch einer Website oder einen erneuten Kauf.
Warum sie wichtig sind:
- Verbessert die Zustellbarkeit von E-Mails: Regelmäßiges Engagement sorgt für eine gute Absenderreputation und stellt sicher, dass Ihre E-Mails weiterhin in den Posteingängen ankommen.
- Verbessert die Listenqualität: Durch das Aussortieren uninteressierter Abonnenten können Sie sich auf ein Publikum konzentrieren, das eher konvertiert und so die Gesamtperformance Ihrer Kampagne verbessern.
- Steigert die Kundenbindung: Es ist oft kostengünstiger, bestehende Kunden zurückzugewinnen, als neue zu akquirieren. Rückgewinnungskampagnen erinnern Kunden an Ihren Wert und entfachen womöglich ihr Interesse an Ihren Produkten oder Dienstleistungen neu.
Wann einsetzen:
- Längere Inaktivität: Wenn Abonnenten über einen längeren Zeitraum, meist mehrere Monate, keine E-Mails geöffnet oder angeklickt haben.
- Kaufabbruch nach Erstkauf: Nachdem ein Kunde einen Kauf getätigt hat, aber innerhalb des üblichen Zeitrahmens weder auf Ihre E-Mails reagiert noch weitere Käufe getätigt hat.
- Abonnementverlängerung: Kurz bevor ein Abonnement erneuert werden soll – um Nutzer erneut einzubinden und zur Verlängerung zu motivieren.
Beispiel für eine Rückgewinnungs-E-Mail: Clear Renewal

Rückgewinnungs-E-Mails helfen Ihnen dabei, alten Beziehungen neues Leben einzuhauchen. Durchdachte Personalisierung und die Bitte um Feedback fördern außerdem gegenseitiges Vertrauen und machen aus ehemals aktiven Abonnenten wieder begeisterte Markenbotschafter.
E-Mail-Vorlage #6: Warenkorbabbruch-E-Mails
Diese E-Mail soll potenzielle Kunden erinnern, die den Checkout-Prozess auf der Website verlassen haben, ohne den Kauf abzuschließen.
Das Ziel ist, sie zur Rückkehr in den Warenkorb zu bewegen und idealerweise den Kaufabschluss zu erzielen.
Warum sie wichtig sind:
- Verlorene Verkäufe zurückgewinnen: Kunden verlassen einen Online-Einkaufswagen aus verschiedenen Gründen. Die Warenkorbabbruch-E-Mail hilft dabei, einen Teil dieser Verkäufe zurückzugewinnen, indem Kunden daran erinnert werden, ihren Einkaufswagen noch einmal zu besuchen.
- Kundenerlebnis verbessern: Eine freundliche Erinnerung kann das Einkaufserlebnis verbessern, indem sie Kunden, die abgelenkt oder noch unentschieden waren, einen kleinen Anstoß gibt. Das zeigt, dass Ihnen ihr Interesse wichtig ist.
- Einblicke gewinnen: Die Reaktionen auf diese E-Mails liefern wertvolle Erkenntnisse darüber, warum Kunden ihren Warenkorb verlassen – sei es wegen hoher Versandkosten, eines komplizierten Bezahlvorgangs oder anderer Gründe. Diese Informationen können genutzt werden, um das Einkaufserlebnis zu optimieren.
Wann verwenden?
- Kurz nach dem Abbruch: Der beste Zeitpunkt zum Versenden einer Warenkorbabbruch-E-Mail ist innerhalb von 24 Stunden nach Verlassen des Einkaufswagens. So sind die Produkte noch frisch im Gedächtnis der Kundschaft.
- Folgeerinnerungen: Führt die erste E-Mail nicht zum Kaufabschluss, empfiehlt es sich, ein oder zwei weitere Erinnerungen im Abstand von einigen Tagen bis zu einer Woche zu senden.
- Besondere Anreize: Bleibt die Warenkorbabbruchrate weiterhin hoch, kann ein spezielles Angebot oder ein Rabatt in der Folge-E-Mail ein starker Anreiz zum Abschluss des Kaufs sein.
Beispiel für eine Warenkorbabbruch-E-Mail: Society6 – Ihr Warenkorb wurde reserviert

Durch das richtige Timing dieser E-Mails und zusätzliche Anreize können Unternehmen ihre Konversionsraten erheblich steigern und die Anzahl abgebrochener Warenkörbe deutlich reduzieren.
E-Mail-Vorlage #7: Produkt-Update-E-Mails
Mit Produkt-Update-E-Mails informieren Sie Ihre Kunden und Abonnenten über Verbesserungen, neue Funktionen oder jegliche Änderungen an Ihrem Produkt oder Service.
Betrachten Sie diese E-Mails als eine Möglichkeit, Ihre Nutzer über die Weiterentwicklung Ihres Produkts auf dem Laufenden zu halten. Sie bieten zudem Upselling-Potenzial für Kunden auf niedrigeren Preismodellen, die vielleicht eine neue Funktion im höherwertigen Tarif benötigen.
Warum sie wichtig sind:
- Steigert die Nutzerbindung: Indem Sie neue Funktionen oder Verbesserungen vorstellen, ermutigen Sie Nutzer, Ihr Produkt erneut zu besuchen und neue Möglichkeiten kennenzulernen – was die Gesamtbindung erhöht.
- Stärkt den Mehrwert: Regelmäßige Updates erinnern Kunden kontinuierlich an den Nutzen Ihres Produkts – das kann die Zufriedenheit und Loyalität erhöhen.
- Bildet Ihre Nutzer weiter: Solche E-Mails dienen auch als Lernhilfe, damit Nutzer neue Funktionen verstehen und bestmöglich einsetzen können.
Wann verwenden?
- Nach einem größeren Update: Wenn Sie bedeutende Änderungen oder neue Funktionen einführen, die den Wert Ihres Produkts erhöhen, sollten Sie diese Entwicklungen unbedingt Ihren Kunden mitteilen.
- Regelmäßige Produkt-Update-Zyklen: Bei Produkten mit regelmäßigen Aktualisierungen empfiehlt sich ein fester Versandplan, damit Ihre Nutzer informiert bleiben und gespannt auf kommende Neuigkeiten warten.
- Um wenig genutzte Funktionen hervorzuheben: Produkt-Update-E-Mails eignen sich, um auf nützliche, aber selten verwendete Funktionen hinzuweisen und die Nutzer zu einer umfassenderen Nutzung zu motivieren.
Beispiel für eine Produkt-Update-E-Mail: Medium – Produktneuigkeiten

Effektive Produkt-Update-E-Mails zeichnen sich durch eine klare Kommunikation darüber aus, was neu ist, warum es für den Nutzer wichtig ist und wie dieser von den neuesten Änderungen profitieren kann.
Wenn Sie auf Nutzen und Verbesserungen fokussieren, können Sie mit jedem Update die Nutzerbindung vertiefen und Ihre Marktposition stärken.
E-Mail-Vorlage #8: Newsletter
Newsletter sind regelmäßige Mitteilungen an Abonnentinnen und Abonnenten und enthalten eine Auswahl an Inhalten, wie Branchennews, Produktupdates, Tipps und Einblicke.
Diese E-Mails zielen darauf ab, Ihre Zielgruppe durch die direkte Zustellung von wertvollen und relevanten Informationen in deren Posteingang für Ihre Marke zu begeistern.
Warum sie wichtig sind:
- Langfristige Bindung aufrechterhalten: E-Mail-Newsletter sorgen dafür, dass Ihre Zielgruppe mit Ihrer Marke in Verbindung bleibt und sich engagiert, auch wenn sie nicht aktiv nach Ihren Produkten oder Dienstleistungen sucht.
- Markenautorität aufbauen: Durch das Teilen von Brancheneinblicken und wertvollen Inhalten positionieren Sie Ihre Marke als Meinungsführer und zentrale Informationsquelle in Ihrem Bereich.
- Traffic und Conversions steigern: Durch die Einbindung von Links zu Ihrer Website, Ihrem Blog oder Ihren Produktseiten steigern Newsletter den Traffic und fördern durch kontinuierliches Engagement indirekt Conversions.
Wann sie eingesetzt werden sollten:
- Regelmäßige Intervalle: Egal ob wöchentlich, zweiwöchentlich oder monatlich – ein konsequenter Zeitplan sorgt dafür, dass Ihre Zielgruppe Ihre nächste Ausgabe schon erwartet.
- Sonderankündigungen: Nutzen Sie Newsletter, um Ihren Abonnenten besondere Events, Aktionen oder exklusive Angebote mitzuteilen.
- Content-Verteilung: Wenn Sie wertvolle Inhalte wie Blogbeiträge, Fallstudien oder Whitepaper haben, sind Newsletter ein hervorragender Weg, um diese mit Ihrer Zielgruppe zu teilen.
Beispiel für einen Newsletter: OVERCLOCK Branchen-Trends-Mail

Überzeugende Newsletter-Mails zu erstellen bedeutet, die Interessen und Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe zu verstehen, Ihre Liste nach passenden Kriterien zu segmentieren und regelmäßig hochwertige Inhalte zu liefern, die einen Mehrwert bringen.
So werden Newsletter zu einem effektiven Instrument, um langfristige Kundenbeziehungen zu pflegen und die Präsenz Ihrer Marke im Bewusstsein Ihrer Kundschaft zu stärken.
30 Best Practices für E-Mail-Marketing – nach E-Mail-Typ
Wie stellen Sie sicher, dass Ihr E-Mail-Marketingprogramm erfolgreich ist? Hier sind einige Best Practices, die Ihnen auf dem Weg zu mehr Conversions und Umsatz helfen.
Best Practices für Nurture-E-Mails
- Inhalte personalisieren: Passen Sie Nachrichten an das Verhalten und die Präferenzen der Nutzer an.
- Automatisieren Sie nach Aktionen: Lösen Sie E-Mails durch Nutzeraktivitäten aus, um zeitnahes Engagement zu ermöglichen.
- Testen und optimieren: Führen Sie kontinuierlich A/B-Tests durch, um Öffnungs- und Klickraten zu verbessern.
- Wertvolle Informationen und Bildung bieten: Teilen Sie Einblicke, Tipps und Ressourcen, um Vertrauen aufzubauen.
- Klarer und überzeugender CTA: Führen Sie Nutzer mit einem starken Handlungsaufruf zum nächsten Schritt.
Best Practices für saisonale E-Mails
- Nach Saison anpassen: Verbinden Sie Angebote und Inhalte mit der aktuellen Jahreszeit.
- Saisonale Aktionen anbieten: Erzeugen Sie mit zeitlich begrenzten Angeboten Dringlichkeit.
- Storytelling nutzen: Fesseln Sie Ihre Leser mit Geschichten, die Ihr Produkt mit der Saison verbinden.
- Zielgruppen segmentieren: Passen Sie den Versand an unterschiedliche Zielgruppensegmente an.
- Visuelle Attraktivität: Integrieren Sie saisonale Themen in das Design.
Best Practices für transaktionale E-Mails
- Für Klarheit sorgen: Setzen Sie auf klare und prägnante Informationsvermittlung.
- Mehrwert bieten: Empfehlen Sie passende Produkte oder bieten Sie hilfreiche Ressourcen an.
- Markenkonform bleiben: Stellen Sie sicher, dass E-Mails den Stil und Ton Ihrer Marke widerspiegeln.
- Zu weiterer Interaktion animieren: Fordern Sie zu weiterem Engagement mit zusätzlichen Inhalten oder Angeboten auf.
- Personalisieren: Auch transaktionale Nachrichten sollten individuell wirken.
Best Practices für Reengagement-E-Mails
- Das Fehlen anerkennen: Beginnen Sie mit einer freundlichen Nachricht zur Wiederaufnahme des Kontakts.
- Einen Grund zur Rückkehr liefern: Heben Sie neue Funktionen, Inhalte oder exklusive Angebote hervor.
- Hürden abbauen: Machen Sie die Wiederaufnahme des Kontakts so einfach wie möglich.
- Segmentieren Sie die Abgewanderten: Passen Sie Nachrichten an den Grad der Inaktivität an.
- Hilfe anbieten: Fragen Sie, ob Unterstützung benötigt wird oder Feedback vorhanden ist.
Best Practices für Warenkorbabbruch-E-Mails
- Schnell handeln: Senden Sie die erste E-Mail innerhalb von 24 Stunden nach dem Abbruch.
- Die Erinnerung personalisieren: Beziehen Sie sich auf spezielle Artikel, die im Warenkorb zurückgelassen wurden.
- Anreize bieten: Einen Rabatt oder kostenlosen Versand anbieten, um den Abschluss zu fördern.
- Den Checkout-Prozess vereinfachen: Bieten Sie einen klaren, direkten Weg zurück zum Warenkorb.
- Dranbleiben: Ziehen Sie eine E-Mail-Serie in Betracht, falls die erste E-Mail nicht zur Conversion führt.
Best Practices für Newsletter-E-Mails
- Wert vermitteln: Jeder Newsletter sollte informieren, aufklären oder unterhalten.
- Für Beständigkeit sorgen: Ein regelmäßiger Veröffentlichungsrhythmus schafft Vorfreude.
- Feedback einholen: Machen Sie den Newsletter interaktiv, indem Sie Leser nach ihrer Meinung fragen.
- Übersichtlich gestalten: Verwenden Sie Überschriften, Aufzählungen und Bilder für eine leichte Lesbarkeit.
- Branchennachrichten hervorheben: Teilen Sie relevante Neuigkeiten oder Erkenntnisse.
Erfolgreiches E-Mail-Marketing ist ein strategisches Muss
Die Nutzung der richtigen E-Mail-Vorlage im richtigen Kontext ist entscheidend für den Erfolg. Mit diesen Vorlagen können Sie sofort durchstarten und Ihre Abteilungs- sowie Unternehmensziele effizient verfolgen.
Aber Vorlagen erledigen nur die halbe Arbeit – Sie müssen außerdem Botschaften erstellen, die Ihre Zielgruppe wirklich ansprechen. Behalten Sie dies im Hinterkopf, wenn Sie Ihre nächste E-Mail-Vorlage auswählen – besonders, wenn Sie sich auf ein E-Mail-Marketing-RFP vorbereiten und sicherstellen wollen, dass Ihr Anbieter sowohl gestalterische Flexibilität als auch Zielgruppenrelevanz unterstützt.
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