Inbound-Marketing ist eine leistungsstarke Technik für Unternehmen – sie ist sowohl kosteneffizient als auch wirkungsvoll. Statistiken zeigen sogar, dass Inbound-Marketing drei Mal mehr Leads pro investiertem Dollar generiert als traditionelle Marketingmethoden. Das bedeutet eine Renditesteigerung, die direkt wieder in Ihre Kampagnen investiert werden kann und so einen Kreislauf schafft, der den Umsatz mit der Zeit erhöht.
Doch Inbound-Marketing umfasst eine Vielzahl von Techniken – welche Strategien sind also die besten für B2B und wie sollte man sie umsetzen? Hier stelle ich einige der effektivsten Strategien vor und zeige Beispiele von Unternehmen, die Inbound-Marketing erfolgreich einsetzen.
Was ist B2B-Inbound-Marketing?
Das Ziel von B2B-Inbound-Marketing besteht darin, Ihren idealen Geschäftskunden dazu zu bringen, aktiv nach Ihren Produkten oder Dienstleistungen zu suchen. Es umfasst verschiedene Marketingtechniken, von SEO bis E-Mail-Marketing, aber das Ziel bleibt dasselbe: Ein geschäftliches Angebot zu schaffen, das Ihre Zielkunden wirklich anspricht, sodass sie bei Ihnen kaufen möchten.
Inbound- vs. Outbound-Marketing
Wie der Name schon sagt, geht es beim Inbound-Marketing darum, Ihre Kunden mithilfe von hochwertigen Inhalten, ansprechendem E-Mail-Marketing und SEO dazu zu bewegen, von selbst auf Sie zuzukommen. Outbound-Marketing hingegen bedeutet, dass Sie als Unternehmen aktiv versuchen, Ihre Produkte an Kunden zu verkaufen. Das beinhaltet meist traditionelle Marketingmethoden wie Kaltakquise, TV- und Radiospots oder Öffentlichkeitsarbeit.
B2C vs. B2B-Inbound-Marketing
Der Unterschied zwischen B2C- und B2B-Inbound-Marketing liegt im Wesentlichen in der Zielgruppe, die Sie ansprechen möchten. Mit B2C sprechen Sie Endverbraucher an, während sich B2B-Inbound-Marketing auf Geschäftskunden fokussiert. Da die Zielgruppen unterschiedlich sind, unterscheiden sich auch die Strategien und Ansätze leicht.
- B2C-Inbound-Marketing: Der Kunde ist wahrscheinlich die Person, die das Produkt am Ende nutzt. Hier spielen Emotionen und Impulse häufig eine größere Rolle, daher sind Käuferreise und Verkaufszyklus meist kürzer.
- B2B-Inbound-Marketing: Der direkte Kunde ist in der Regel ein Einkäufer oder Entscheider, der im Auftrag eines Unternehmens agiert. Daher ist die Kaufentscheidung meist beeinflusst durch Produktivität, Kosten und ROI. Die B2B-Käuferreise dauert in der Regel länger als im B2C-Bereich, da mehr Recherche und zusätzliche Entscheider beteiligt sind – die Interessenten verbringen also mehr Zeit mit Ihrem Vertriebsteam.
Eine Inbound-Marketing-Strategie entwickeln
Wie bei jedem Marketingansatz ist es wichtig, eine umfassende Strategie zu entwickeln. Befolgen Sie unsere Inbound-Marketing-Tipps und die nachstehenden Schritte, um sicherzustellen, dass Ihre Strategie hochwertige Leads für Ihr Unternehmen generiert.
Verschaffen Sie sich Klarheit über Ihren Zielkäufer
Beim Inbound-Marketing geht es darum, den richtigen Käufer anzusprechen – daher ist es absolut entscheidend, dass Sie genau wissen, wer Ihr idealer Käufer ist. Beginnen Sie damit, eine ideale Käuferpersona zu erstellen. Im B2B-Bereich gibt es dabei meist zwei Aspekte: 1) Die Art des Unternehmens, dem Sie etwas verkaufen möchten, und 2) Die Person, die innerhalb des Unternehmens den eigentlichen Kauf tätigen wird.
Manchmal benötigen Sie für große Unternehmen mehr als eine Persona, da zum Beispiel zunächst ein Erstkontakt und anschließend ein anderer Entscheider für die Kaufabwicklung zuständig sein kann. Bei der Erstellung einer Persona sollten Sie auf folgende Details achten:
- Rolle – Berufsbezeichnung, Fachkenntnisse und Verantwortungsgrad
- Persönliche Informationen – Geschlecht, Alter und Interessen
- Prioritäten – Schmerzpunkte und Probleme, die gelöst werden sollen
Nutzen Sie diese Informationen, um relevante Inhalte zu erstellen, die für genau diesen Zielkäufer ansprechend sind.
Definieren Sie Ihre Ziele und KPIs
Ohne klare Ziele und KPIs lässt sich der Erfolg Ihrer Strategie nicht messen. Beim Festlegen der KPIs ist es unerlässlich, realistische und konkrete Ziele zu bestimmen (denken Sie dabei an das SMART-Framework für Zielsetzungen im Marketing). Ein vages Ziel wie "mehr Website-Besucher" hilft nicht, den Erfolg Ihrer Marketingmaßnahmen zu überwachen.
Einige KPIs, die ich zur Bewertung meiner Inbound-Marketing-Strategie für mein Online-Lifestyle-Business nutze, sind:
- E-Mail-Abonnenten
- Downloads/Abonnenten von Leadmagneten
- Website-Sessions und Besucher
- Conversion-Rates und E-Mail-Öffnungsraten
- Keyword-Rankings
Welche Kennzahlen Sie messen, hängt von den eingesetzten Marketingkampagnen ab. Nehmen Sie sich daher genug Zeit, die für Ihr Unternehmen sinnvollen Ziele festzulegen.
Analysieren Sie Chancen und Wettbewerb
Von Ihren Wettbewerbern zu lernen, ist eine der schnellsten Methoden, um eine klare Marketingstrategie zu entwickeln und die Vorteile eines guten Inbound-Marketings zu nutzen. Diese Vorgehensweise ist besonders nützlich für kleine Unternehmen und Startup-Marketingstrategien, bei denen das Budget gezielter eingesetzt werden muss.
Digitales Marketing macht das Reverse Engineering der Marketingstrategien Ihrer Konkurrenten einfacher denn je. Ich empfehle, drei Wettbewerber auszuwählen – dies könnten Unternehmen sein, die größer sind als Sie, aber dieselbe Zielgruppe ansprechen. Nutzen Sie dann SEO-Analysetools wie SEMrush und Ahrefs, um herauszufinden, für welche Keywords deren Websites ranken, welche ihrer Artikel oder Seiten den meisten Traffic generieren und welche anderen Websites auf sie verlinken. Das gibt Ihnen einen Eindruck davon, welche Themen für Ihre Zielkunden interessant sind und hilft Ihnen auch, Themen oder Probleme zu identifizieren, die Ihre Konkurrenten bislang nicht abdecken.
Werfen Sie außerdem einen Blick auf die Social-Media-Profile Ihrer Wettbewerber und auf die von ihnen gewählten Plattformen – schauen Sie, was sie posten und vor allem, wie ihre Follower mit den Beiträgen interagieren. Welche Kommentare werden hinterlassen und welche Fragen werden gestellt? Gibt es hier Gelegenheiten für Sie, wertvolle Inhalte zu erstellen, um diese potenziellen Kunden anzusprechen?
Bleiben Sie zudem immer auf dem Laufenden über die neuesten B2B-Marketingtrends und Technologien, damit Sie Chancen erkennen, die Ihre Wettbewerber noch gar nicht bedacht haben.
Stellen Sie sicher, dass Ihre Website überzeugt
Für viele Unternehmen ist die eigene Website wie das Schaufenster des Ladens. Sie muss ansprechend, professionell und vor allem so gestaltet sein, dass potenzielle Kunden Vertrauen in einen Kauf bei Ihnen gewinnen. Das ist besonders wichtig für B2B-Kunden, die sich vor einer Kaufentscheidung oft intensiver informieren. Denken Sie an Ihren idealen Kunden zurück und fragen Sie sich:
- Inhalte - Welche Informationen sind für Ihre Zielgruppe am nützlichsten und interessantesten? Wenn Ihr Kunde Interesse an Buchhaltungssoftware hat, sollten Sie sich beispielsweise auf Artikel oder Video-Tutorials wie „So erstellen Sie eine Steuererklärung“ konzentrieren.
- Struktur - Sorgen Sie dafür, dass Ihre Seite für Kunden einfach zu navigieren ist. Das bedeutet klare Handlungsaufforderungen (CTAs), sowie leicht auffindbare Hilfebereiche und Kontaktinformationen.
- Design – Achten Sie darauf, dass Ihr Branding auf der gesamten Website und in allen Marketingmaterialien einheitlich und professionell ist. Es ist auch sinnvoll, schon beim Design Keyword-Recherchen einzubinden, damit Ihre Seite für SEO optimiert ist.
Denken Sie außerdem daran, das Nutzerverhalten auf Ihrer Website zu analysieren, indem Sie Kennzahlen wie Klickrate, Absprungrate und Website-Traffic verfolgen. Integrieren Sie diese Werte in die KPIs, über die wir bereits gesprochen haben – so können Sie Ihren Fortschritt kontinuierlich messen und gezielt Verbesserungen vornehmen.
Nutzen Sie die richtigen Kanäle zur Promotion
Damit Ihre idealen Kunden auf Sie aufmerksam werden, ist es wichtig, Ihr Unternehmen auf die richtige Art und an den passenden Orten zu bewerben. Es nützt schließlich nichts, hochwertige Inhalte zu erstellen, wenn Ihre Zielgruppe diese nicht sieht.
Orientieren Sie sich an Ihrer Buyer Persona und überlegen Sie, wo sich Ihre Zielkunden online aufhalten. Welche B2B-Publikationen oder Foren sind für Ihre Branche besonders relevant? Gibt es besonders aktive Gruppen auf LinkedIn oder Reddit? Wenn ja, kann das Mitwirken dort eine hervorragende Gelegenheit sein, mit potenziellen Käufern ins Gespräch zu kommen.
Als ich als Marketingleiterin für eine Anwaltskanzlei gearbeitet habe, haben wir festgestellt, dass Webinare zu den neuesten Entwicklungen im Rechtsbereich einen Großteil unserer neuen Geschäftsanfragen generierten. Natürlich ist es sinnvoll, klare Ziele und Vorgaben festzulegen, bevor Sie mit der Promotion starten.
B2B-Inbound-Marketing-Strategien, die funktionieren
Immer wenn ich einen neuen Marketingplan entwickle, lasse ich mich gerne von Unternehmen inspirieren, die ich in meiner Branche bewundere. Werfen wir also einen genaueren Blick auf verschiedene B2B-Inbound-Marketing-Strategien und erfolgreiche Beispiele von Unternehmen, die diese Techniken besonders gut umsetzen.
Hochwertige Inhalte
Mit wertvollen Inhalten erreichen Sie Ihre ideale Zielgruppe auf intelligente Weise. Hochwertige Inhalte zeigen Ihre Fachkompetenz und schaffen Vertrauen bei Ihrer Zielgruppe.
Im B2B-Bereich sind Auftragswerte oft höher, dafür brauchen Käufer mehr Sicherheit bezüglich Ihrer Expertise und Leistungsfähigkeit – gute, hilfreiche Inhalte sind hier also oft unverzichtbar. Überlegen Sie, welche Art von Inhalten und welche Ansprache Ihre Zielgruppe am meisten schätzt und am eindrucksvollsten Ihr Produkt präsentiert. Inhalte umfassen übrigens nicht nur Whitepaper und Blogs, sondern auch Infografiken, Memes oder Beiträge von Influencern. Podcasts und Videos sind hervorragende Mittel, um Ihre Markenpersönlichkeit zu zeigen und komplexe Sachverhalte verständlich darzustellen. Das SEO-Unternehmen Moz hat beispielsweise sein beliebtes Whiteboard Friday eingeführt – eine wöchentliche Videoserie, in der ein Mitglied des Moz-Teams ein relevantes Thema erläutert, wie zum Beispiel „Wie TikTok Ihre Gedanken liest“. Dadurch hat sich Moz als Vordenker in dieser Branche etabliert und bietet SEO-Managern eine sehr wertvolle Ressource.

E-Mail-Marketing
E-Mail ist die bevorzugte Kontaktmethode für fast 80 % der B2B-Käufer. Deshalb ist es entscheidend, dass Sie E-Mails in Ihre Inbound-Marketing-Strategie integrieren. E-Mail ist ein idealer Kanal, um Vertrauen und Loyalität bei potenziellen und bestehenden Kunden aufzubauen.
In meiner früheren Marketingposition bei einem Legal-Tech-Unternehmen war unser monatlicher Newsletter eine der wichtigsten Quellen für qualifizierte Leads. Wir enthielten einen Überblick über bevorstehende Veränderungen in der Rechtsbranche sowie praxisnahe Tipps, wie Legal Tech den Kunden helfen kann, sich an diese Veränderungen anzupassen.
Stellen Sie sicher, dass Sie diese Richtlinien einhalten, damit Ihre E-Mails so effektiv wie möglich sind:
- Bieten Sie Mehrwert: Ihre E-Mails sollten voller nützlicher Informationen sein, die Ihren Abonnenten helfen und gleichzeitig Ihre Expertise zeigen. Nutzen Sie zum Beispiel Ihre Willkommens-E-Mail, um eine wertvolle Fallstudie, einen Leitfaden oder ein exklusives Angebot bereitzustellen und Ihre Abonnenten von Anfang an zu begeistern.
- Seien Sie konsequent: Wenn Sie regelmäßig E-Mails versenden, wie zum Beispiel einen wöchentlichen Newsletter, sorgen Sie dafür, dass dieser auch wirklich jede Woche und möglichst zur gleichen Zeit verschickt wird. Dies trägt dazu bei, das Vertrauen der Kunden zu stärken und die Markenbekanntheit zu erhöhen.
- Gestalten Sie Ihre E-Mails attraktiv und leicht lesbar: Ihre E-Mails sollten professionell aussehen und einfach zu erfassen sein. Achten Sie darauf, dass Ihre Betreffzeilen auffällig und ansprechend sind und dass die Handlungsaufforderungen (CTAs) in der E-Mail unübersehbar sind.
- Personalisieren Sie: Stärken Sie die Kundenbindung, indem Sie sicherstellen, dass Ihre Leser nur E-Mails und Inhalte erhalten, die für sie wirklich relevant sind. Segmentieren Sie dazu beispielsweise Ihre E-Mail-Liste.
- Machen Sie Ihre E-Mails mobilfreundlich: 81 % aller E-Mails werden auf einem mobilen Gerät gelesen. Daher ist es besonders wichtig, sicherzustellen, dass Ihre E-Mails auf dem Smartphone korrekt geladen werden und Text, Links, CTAs sowie Buttons einfach zu sehen und zu bedienen sind.
- Automatisieren Sie: B2B-Marketing-Automatisierungsplattformen können Ihnen einige Aufgaben abnehmen, indem sie z.B. automatisch vordefinierte E-Mail-Nachrichten mit einem bestimmten Auslöseereignis versenden.
Die Designsoftware-Firma Canva macht das hervorragend. Ihre E-Mails sind wunderschön gestaltet, enthalten klare Handlungsaufforderungen und einen ansprechenden Text. Sie teilen regelmäßig Tipps und richten Design-Challenges aus, die dazu beitragen, eine Verbindung zur Zielgruppe aufzubauen.

Gated Content
Gated Content ist ein äußerst effektives Werkzeug zur Leadgenerierung. Tatsächlich sind 80 % der B2B-Content-Marketing-Inhalte „gated“. Gated Content ist weiterhin kostenlos, allerdings gibt Ihr Publikum in der Regel Kontaktdaten an, um Zugriff auf die Inhalte zu erhalten.
Die Inhalte müssen attraktiv genug sein, damit Interessenten ihre Daten angeben. Dinge wie Webinare, Schulungsvideos, Vorlagen, Whitepaper oder E-Books funktionieren hierfür besonders gut. Wenn Sie ein SaaS-Unternehmen vermarkten, können Live-Demos oder kostenlose Testphasen Ihrer Software eine hervorragende Möglichkeit sein, potenzielle Kunden im Marketing-Funnel Richtung Kaufabschluss zu bewegen.
Shopify ist hierfür ein großartiges Beispiel. Gibt man seine E-Mail-Adresse ein, erhält man drei Tage lang kostenlosen Zugang zur Plattform und kann die Software ausprobieren. Am Ende des Testzeitraums erhalten Sie eine automatisierte E-Mail, die häufige Fragen beantwortet und ein zeitlich begrenztes Sonderangebot macht, um den Abschluss zu fördern.

Soziale Medien
Soziale Medien ermöglichen es Ihnen, die Persönlichkeit Ihrer Marke zu zeigen und einer potenziell sehr großen Zielgruppe echten Mehrwert zu bieten. Während Social Media Marketing traditionell oft als B2C-Instrument galt, nutzen heutzutage 75 % der B2B-Käufer soziale Medien bei Kaufentscheidungen.
Gehen Sie zum Kundenprofil zurück und überlegen Sie, welche Plattformen bei Ihrer Zielgruppe am beliebtesten sind. Denken Sie darüber nach, wonach Ihr Zielpublikum auf diesen Plattformen sucht. Wenn zum Beispiel Ihr Publikum LinkedIn nutzt, möchte es möglicherweise professionelle Analysen zu aktuellen Branchentrends. Nutzer von Twitter hingegen suchen vielleicht eher Diskussionen zu aktuellen Themen.
Soziale Medien bieten die Möglichkeit, in Echtzeit mit potenziellen Kunden zu interagieren. Warum also nicht eine Debatte anstoßen, indem Sie Umfragen durchführen oder eine einzigartige Perspektive teilen und um Kommentare bitten? Der Aufbau einer Beziehung zu Ihrem Publikum schafft Vertrauen, was wiederum zu Anfragen im Inbound-Marketing führt.
Slack nutzt Twitter, um mit seiner Zielgruppe in Kontakt zu treten – durch wertvolle Leitfäden, ansprechende Videos und interessante Diskussionen. Wie Sie sehen, sind ihre Beiträge in einem persönlichen Ton geschrieben und mit auffälligen Grafiken versehen.

Bezahlte Anzeigen (PPC)
Wenn Sie in einer wettbewerbsintensiven Branche wie dem E-Commerce tätig sind, kann es herausfordernd sein, Ihre Wunschkunden allein durch Content-Marketing oder soziale Medien zu erreichen. Genau hier können bezahlte Anzeigen (auch bekannt als Pay-per-Click oder PPC) helfen. Deshalb nutzen über 80 % der B2B-Content-Marketer Anzeigen in sozialen Medien.
Sie können auf nahezu jeder Plattform bezahlte Anzeigen schalten, sei es Google Ads, Social-Media-Anzeigen auf Facebook oder Instagram oder sogar plattformspezifische Anzeigen wie Amazon PPC. Entscheidend ist, herauszufinden, welche Plattformen bei Ihrer Zielgruppe am beliebtesten sind. Sie müssen dabei nicht nur für Ihre Website werben. Sie können auch Landingpages mit Bildungsinhalten oder geschützten Inhalten wie kostenlosen Testversionen oder Leitfäden bewerben.
Einige Unternehmen wie Zapier entscheiden sich dafür, Anzeigen zu schalten, damit ihre Website immer ganz oben bei Google erscheint, wenn jemand nach ihrem Unternehmen sucht. Das verhindert, dass gesponserte Anzeigen von Wettbewerbern über ihrer Website in den Ergebnissen erscheinen.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)
Suchmaschinenoptimierung oder SEO ist eine der wichtigsten Taktiken im Inbound-Marketing, denn es geht darum, sicherzustellen, dass Ihre Website leicht zu finden ist. Das ist besonders für B2B-Käufer wichtig, von denen 80 % lieber Bestellungen über Websites als über andere Kanäle wie soziale Medien aufgeben.
SEO bedeutet im Wesentlichen, Ihre Website so zu optimieren, dass sie weit oben in den Suchergebnissen erscheint. Dazu gehören verschiedene Maßnahmen wie:
- Optimierung für Suchmaschinen: Dazu gehört, dass Ihre Website schnell lädt, mobiloptimiert ist und die Inhalte auf der Seite so strukturiert sind, dass Suchmaschinen sie problemlos durchsuchen können.
- Aufbau starker Backlinks: Wenn andere vertrauenswürdige Websites auf Ihre Seite verlinken, signalisiert das Suchmaschinen, dass Ihre Seite von hoher Qualität ist und weit oben in den Suchergebnissen erscheinen sollte.
Content-SEO: Hierbei geht es darum, hochwertige Inhalte zu erstellen, die gezielt bestimmte Schlüsselwörter oder Fragen ansprechen, nach denen Ihre Zielgruppe sucht. Unternehmen wie Hubspot machen das besonders gut. Als Anbieter von Marketingsoftware weiß Hubspot, dass seine Zielgruppe wahrscheinlich bei Google nach Hilfestellungen wie „Wie erstelle ich eine Buyer Persona?“ sucht. Also erstellt das Unternehmen gut recherchierte, hochwertige Inhalte, die diese Fragen beantworten und dafür sorgen, dass die eigene Website ganz oben in den Google-Ergebnissen erscheint.

Und wenn Sie mehr über SEO erfahren möchten, dann ist diese tolle Liste von SEO-Newslettern ein hervorragender Ausgangspunkt, um Einblicke zu erhalten, die Sie nicht in den Suchergebnissen finden.
Beginnen Sie, Kunden zu gewinnen
Nachdem wir einige wirkungsvolle Strategien im Inbound-Marketing kennengelernt haben, ist es nun an der Zeit, diese umzusetzen. Beginnen Sie mit der Erstellung Ihrer Ideal-Kundenpersona, um zu verstehen, auf welche Marketingkanäle Sie sich konzentrieren sollten, um B2B-Kunden für Ihr Unternehmen (und in Ihr CRM) zu gewinnen.
Schauen Sie sich während Ihres Besuchs auch unseren Leitfaden zum Aufbau einer effizienten B2B-Marketing-Automatisierungsstrategie an, damit Sie bei Ihren Marketingmaßnahmen immer auf dem Laufenden bleiben. Und sorgen Sie dafür, immer die neuesten Marketingstrategien für B2B-Unternehmen zu erhalten, indem Sie den CMO-Newsletter abonnieren.
