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Key Takeaways

Erstellen Sie eine RFP, um Ihre Anforderungen klar zu definieren und Anbieter zu vergleichen. So kann Ihr Team fundierte Entscheidungen treffen und teure Fehler vermeiden.

Verzichten Sie auf die RFP, wenn Ihr Unternehmen klein ist oder Ihre Anforderungen unkompliziert sind. Ein einfacher Vergleich reicht dann oft aus.

Erreichen Sie eine bessere Passung und Preisgestaltung, indem Sie mit einer RFP maßgeschneiderte Lösungen und wettbewerbsfähige Angebote von Anbietern erhalten.

Ein RFP, oder Request for Proposal, ist ein Dokument, mit dem Sie Anbieter dazu einladen, sich um die Bereitstellung von Dienstleistungen, wie etwa E-Mail-Marketing-Software, zu bewerben, wenn Sie eine maßgeschneiderte Lösung benötigen.

Wenn Sie vor der Herausforderung stehen, das richtige Tool zur Steigerung Ihrer Marketingaktivitäten zu finden, ist dieser Leitfaden für Sie. Die Erstellung eines RFPs ermöglicht einen effizienten Vergleich der Anbieter und minimiert das Risiko einer Fehlentscheidung.

Mit einem sorgfältig ausgearbeiteten RFP optimieren Sie den Anbieter-Auswahlprozess und stellen sicher, dass Sie die beste Lösung für Ihre Bedürfnisse erhalten – ganz ohne unnötige Kopfschmerzen.

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Brauchen Sie wirklich ein RFP?

Wenn Ihr Team komplexe Integrationen bewältigen oder groß angelegte Kampagnen managen muss, ist ein RFP unerlässlich. Es hilft dabei, spezifische Anforderungen mit den Fähigkeiten der Anbieter abzugleichen und sorgt für eine gründliche Bewertung. Auch Branchen mit regulatorischen Vorgaben oder einzigartigen Kundenbindungsstrategien profitieren davon. In diesen Situationen sollten Sie ein RFP in Betracht ziehen:

  • Groß angelegte Kampagnen
  • Komplexe Integrationen
  • Einhaltung gesetzlicher Vorgaben
  • Individuelle Kundenstrategien
  • Zusammenarbeit mehrerer Abteilungen

Wann ein RFP überzogen ist

Für kleinere Teams oder einfache Anforderungen ist ein RFP oft nicht nötig. Wenn Sie nur grundlegende Funktionen suchen oder wenig Zeit haben, überspringen Sie den RFP-Prozess und schauen Sie sich meine Top-Auswahl an E-Mail-Marketing-Software an:

Top E-Mail-Marketing-Software, die Sie in Betracht ziehen sollten

Hier ist meine Liste der 10 besten E-Mail-Marketing-Software-Optionen, um Ihnen bei der Suche den Einstieg zu erleichtern:

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RFI vs RFP vs RFQ: Wo liegt der Unterschied?

Das richtige Beschaffungsdokument zu wählen, spart Ihrem Team Zeit und Nerven. Ein RFI dient dazu, allgemeine Informationen über Anbieter einzuholen, ein RFP fordert detaillierte Vorschläge für komplexe Anforderungen an, während ein RFQ Preisangebote für konkrete Lösungen einholt. Wenn Sie diese Unterschiede verstehen, wählen Sie das passende Dokument für Ihren Bedarf:

DokumententypZweckWann verwenden?Was sollte enthalten sein?Erforderlicher Detaillierungsgrad
Request for Information (RFI)Allgemeine Anbieterinformationen sammelnWenn Sie Optionen für eine neue E-Mail-Marketing-Plattform sondierenFähigkeiten des Anbieters, allgemeines ServiceangebotNiedrig
Request for Proposal (RFP)Detaillierte Angebote für komplexe Anforderungen einholenWenn Sie eine maßgeschneiderte Lösung für eine große E-Mail-Marketing-Kampagne benötigenSpezifische Projektanforderungen, BewertungskriterienHoch
Request for Quotation (RFQ)Preisangebote für konkrete Lösungen einholenWenn Sie klare Anforderungen haben und wettbewerbsfähige Preise benötigenDetaillierte Produktspezifikationen, Menge, LieferbedingungenMittel

Häufige RFP-Fehler, die Sie vermeiden sollten

Wenn Sie den RFP-Prozess übereilt durchführen oder wichtige Details weglassen, kann dies zu Verwirrung, Zeitverschwendung und Anbietern führen, die nicht zu Ihren Anforderungen passen. Indem Sie diese typischen Fallstricke vermeiden, gestalten Sie die Auswahl – etwa bei der Entscheidung für eine E-Mail-Marketing-Software – reibungsloser. Achten Sie besonders auf folgende Fehler:

Unzureichender Hintergrund oder Kontext

Ohne ausreichenden Hintergrund oder Kontext verstehen Anbieter möglicherweise nicht die Bedürfnisse oder Ziele Ihres Unternehmens. Dies kann zu Angeboten führen, die nicht ins Schwarze treffen. Um dies zu vermeiden, geben Sie einen klaren Überblick über Ihr Unternehmen, die Ziele Ihres Teams und alle Herausforderungen, vor denen Sie stehen. So können Anbieter ihre Lösungen gezielt auf Ihre Situation zuschneiden.

Fehlendes oder unklar definiertes Budget

Wenn Sie Ihr Budget nicht angeben, können die Angebote erheblich von Ihren Erwartungen abweichen. Anbieter schlagen dann möglicherweise Lösungen vor, die zu teuer oder nicht umfassend genug sind. Kommunizieren Sie klar Ihren Budgetrahmen und etwaige Einschränkungen. So stellen Sie sicher, dass die Anbieter passende Lösungen vorschlagen, die Ihren finanziellen Vorstellungen entsprechen, und gewinnen ein Verständnis für die Kosten für E-Mail-Marketing-Software.

Unklare Anforderungen oder übermäßiger juristischer Fachjargon können Anbieter verwirren und zu Angeboten führen, die Ihre Bedürfnisse nicht erfüllen. Verwenden Sie klare, einfache Sprache, um Ihre Anforderungen zu formulieren. Verzichten Sie auf unnötigen juristischen Sprachgebrauch, sofern dieser nicht zwingend notwendig ist. Diese Klarheit hilft den Anbietern, sich auf das zu konzentrieren, was Sie wirklich benötigen.

Keine Bewertungskriterien mitgeteilt

Wenn Sie Ihre Bewertungskriterien nicht offenlegen, wissen Anbieter nicht, worauf sie ihre Angebote ausrichten sollen, um Ihr Geschäft zu gewinnen. Legen Sie klar dar, welche Faktoren Sie berücksichtigen, etwa Funktionalität, Support und Preisgestaltung. Diese Transparenz hilft den Anbietern, ihre Antworten gezielt zu formulieren, und erhöht die Chance, die passende Lösung zu finden.

Kein einheitliches Antwortformat für Anbieter

Ohne ein einheitliches Antwortformat wird der Vergleich der Angebote mühsam. Sie erhalten möglicherweise uneinheitliche Informationen, die schwer zu bewerten sind. Geben Sie eine Vorlage oder einen Leitfaden vor, nach dem die Anbieter ihre Angebote gestalten sollen. So wird es Ihrem Team erleichtert, verschiedene Vorschläge direkt zu vergleichen.

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Stellen Sie Ihr RFP-Team für E-Mail-Marketing-Software zusammen

Ein überzeugendes RFP zu erstellen, ist keine Einzelleistung; es bedarf eines fachübergreifenden Teams, um die Anforderungen Ihres Teams vollständig abzubilden. Indem Sie die richtigen Personen frühzeitig einbeziehen, minimieren Sie Risiken und vermeiden spätere Überarbeitungen. Folgende Rollen sollten Sie einbinden – aus diesen Gründen:

Projekt-Sponsor

Der Projekt-Sponsor ist in der Regel eine Führungskraft, die die Gesamtverantwortung und Unterstützung übernimmt. Er oder sie sorgt dafür, dass das RFP den strategischen Zielen entspricht und hilft bei der Beschaffung notwendiger Ressourcen. Die Aufsicht des Projekt-Sponsors ist entscheidend, um den Fokus und die Dynamik aufrechtzuerhalten. In der Regel ist diese Rolle mit Personen wie dem Marketingdirektor oder dem Leiter Digitales Marketing besetzt.

Fachliche Experten

Fachliche Experten bringen spezielles Wissen über die gewünschten Funktionen und Integrationen der Software ein. Sie helfen, technische Anforderungen zu definieren und stellen sicher, dass die Lösung mit bestehenden Systemen zusammenspielt. Zu dieser Gruppe gehören häufig IT-Spezialisten, CRM-Manager und Datenanalysten.

Einkauf oder RFP-Autoren

Einkaufsprofis oder RFP-Autoren sorgen für einen reibungslosen Ablauf, indem sie klare, prägnante Dokumente erstellen. Sie achten auf die Einhaltung interner Vorgaben und übernehmen die Kommunikation mit den Anbietern. Oft übernehmen Einkaufsverantwortliche oder spezialisierte RFP-Koordinatoren diese Rolle.

Endnutzer und Stakeholder

Endnutzer und Stakeholder geben Einblicke in die alltäglichen Anforderungen und Herausforderungen, die die Software lösen muss. Ihr Feedback stellt sicher, dass die Lösung benutzerfreundlich ist und die praktischen Bedürfnisse erfüllt. Typischerweise zählen Marketingmanager, Kampagnenkoordinatoren und Mitarbeitende im Kundenservice zu dieser Gruppe.

Definieren Sie Must-Haves & Ziele

Bevor Sie ein RFP versenden, muss Ihr Team klar festlegen, was die neue Lösung können muss – und warum. Die Abstimmung auf Schmerzpunkte, Ziele und unverhandelbare Anforderungen hilft Anbietern, gezielter zu antworten, und erleichtert die spätere Bewertung der Angebote. Berücksichtigen Sie die folgenden Faktoren, wenn Sie Ihre Must-Haves und Ziele bestimmen:

  • Schmerzpunkte mit dem aktuellen System: Was frustriert Ihr Team an Ihrer aktuellen E-Mail-Marketing-Software? Vielleicht ist es die umständliche Benutzeroberfläche oder die fehlende Integration mit Ihrem CRM. Das Erkennen dieser Schwachstellen hilft dabei, klare Prioritäten zu setzen.
  • Erforderliche Verbesserungen und Erfolgsziele: Wie sieht Erfolg mit einem neuen System aus? Vielleicht wünschen Sie sich eine schnellere Zustellung der E-Mails oder bessere Analysen. Das Festlegen dieser Ziele hilft Anbietern, ihre Vorschläge gezielt auf Ihre Anforderungen zuzuschneiden.
  • Funktionale, technische und Compliance-Anforderungen: Benötigt Ihr Team bestimmte Funktionen wie Automatisierung oder DSGVO-Konformität? Erstellen Sie eine Liste dieser Muss-Kriterien, um sicherzustellen, dass die Anbieter wissen, was nicht verhandelbar ist.
  • Benutzerrollen, Nutzungsgrade, Arbeitsabläufe: Wie werden verschiedene Teammitglieder die Software nutzen? Berücksichtigen Sie die Anzahl der Nutzer und wie sie täglich mit dem System arbeiten werden. Das beeinflusst die Wahl der passenden Lösung.
  • Präferenzen für die Bereitstellung: Bevorzugen Sie eine Cloud-basierte Lösung oder On-Premises? Ihre Entscheidung kann Kosten und Flexibilität beeinflussen, deshalb sollte sie zu den betrieblichen Anforderungen Ihres Teams passen.

Erstellen Sie das Lastenheft für E-Mail-Marketing-Software

Jetzt ist es an der Zeit, alles in einem klaren, strukturierten Lastenheft zusammenzufassen. Ein gut organisiertes Lastenheft erleichtert es den Anbietern, präzise zu antworten, und Ihrem Team, diese Antworten zu bewerten. Folgendes sollte enthalten sein:

1. Zusammenfassung (Executive Summary)

Die Zusammenfassung sollte einen kurzen Überblick über Ihre Projektziele und Ihre Erwartungen an den Anbieter geben. Sie bildet die Grundlage für das restliche Dokument, indem sie die wichtigsten Ziele und gewünschten Ergebnisse hervorhebt. Halten Sie sie prägnant und fokussiert, damit Anbieter Ihre Anforderungen schnell überblicken können.

2. Leistungsumfang

In diesem Abschnitt beschreiben Sie die konkreten Aufgaben und Liefergegenstände, die Sie vom Anbieter erwarten. Definieren Sie die Projektgrenzen klar, damit keine Missverständnisse über den Umfang entstehen. Beschreiben Sie die Arbeiten im Detail, z. B. Kampagnenmanagement, Datenanalyse oder Integration mit anderen Tools. Dadurch erkennen Anbieter den Arbeitsaufwand und können ihre Vorschläge entsprechend anpassen.

3. Technische Anforderungen

Führen Sie die technischen Spezifikationen auf, die Ihre Software erfüllen muss, einschließlich aller erforderlichen Integrationen oder Kompatibilitätsanforderungen. So wissen Anbieter, welche technischen Standards einzuhalten sind, etwa Unterstützung bestimmter E-Mail-Protokolle oder die Integration mit bestehenden CRM-Systemen. Seien Sie so detailliert wie möglich, um spätere Überraschungen zu vermeiden.

4. Qualifikationen des Anbieters

Beschreiben Sie hier die Qualifikationen und Erfahrungen, die Sie von den Anbietern erwarten. Geben Sie an, welche Branchenzertifikate, Projekterfahrung oder Kundenreferenzen Ihnen wichtig sind. So können Sie beurteilen, ob ein Anbieter die nötige Expertise für Ihr Vorhaben mitbringt und ob er die speziellen Herausforderungen Ihres Projekts meistern kann.

5. Anforderungen an Sicherheit und Compliance

Führen Sie Ihre Anforderungen an die Sicherheit und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften auf, z. B. DSGVO-Konformität oder Vorgaben zur Datenverschlüsselung. Anbieter müssen wissen, wie sie Ihre Daten schützen und Ihre gesetzlichen Verpflichtungen erfüllen. Diese Informationen helfen ihnen, diese Anforderungen in ihren Vorschlägen zu adressieren und zeigen, dass sie die Sicherheitsrichtlinien Ihrer Organisation unterstützen können.

6. Erwartungen an Einführung und Schulung

Beschreiben Sie Ihre Erwartungen an den Einführungsprozess und gewünschte Schulungen. Dazu gehören Zeitpläne, Unterstützung während der Einführung und Ressourcen zur Mitarbeiterschulung. Eine klare Darstellung dieser Anforderungen hilft Anbietern, ihr Vorgehen zu planen und die notwendige Unterstützung für einen reibungslosen Übergang einzuplanen.

7. Preisgestaltung und Lizenzierung

Fordern Sie detaillierte Preisinformationen an, einschließlich Lizenzgebühren, Abonnementmodellen und möglicher Zusatzkosten. Bitten Sie die Anbieter, die Kosten transparent aufzuschlüsseln. So kann Ihr Team die Vorschläge nach Preis-Leistungs-Verhältnis und im Hinblick auf das Budget vergleichen und leichter die wirtschaftlichste Lösung auswählen.

8. Vertragsbedingungen

Geben Sie Vertragsbedingungen an, die für Sie wichtig sind, wie Service-Level-Agreements, Kündigungsklauseln oder Möglichkeiten zur Verlängerung. So legen Sie klare Erwartungen an die Geschäftsbeziehung fest und beide Parteien wissen genau, worauf sie sich einlassen. Diese Transparenz hilft den Anbietern, ihre Vorschläge an Ihre rechtlichen und geschäftlichen Anforderungen anzupassen.

9. Einreichungsanweisungen

Geben Sie eindeutige Anweisungen, wie die Anbieter ihre Vorschläge einreichen sollen, einschließlich Fristen und geforderter Formate. So erhalten Sie vergleichbare Antworten, die leicht zu prüfen sind. Seien Sie präzise, wohin und wie die Unterlagen einzureichen sind, und fügen Sie ggf. Kontaktdaten für Rückfragen hinzu.

Definieren Sie Ihre Bewertungskriterien

Klar definierte Bewertungskriterien helfen dabei, Ihren Entscheidungsprozess objektiv, transparent und auf Ihre Unternehmensziele ausgerichtet zu gestalten. Legen Sie diese Kriterien fest, bevor Sie Angebote prüfen, um eine mögliche Voreingenommenheit zu vermeiden. So definieren Sie Ihre Bewertungskriterien:

Was ist am wichtigsten?

Wählen Sie 3–5 gewichtete Kategorien aus, die mit Ihren Zielen und Prioritäten übereinstimmen. So richten Sie Ihre Bewertung auf das aus, was für Ihr Team wirklich zählt. Häufige Bewertungskategorien für Ausschreibungen zu E-Mail-Marketing-Software sind:

  • Funktionsumfang
  • Integrationsmöglichkeiten
  • Benutzererfahrung
  • Anbietersupport
  • Kosteneffizienz

Mit diesen Kategorien stellen Sie sicher, dass Sie die Anbieter nach den Aspekten bewerten, die Ihr Projekt am stärksten beeinflussen.

Nutzen Sie eine Bewertungstabelle

Eine Bewertungstabelle weist jeder Kategorie ein Gewicht zu, je nachdem wie wichtig sie ist. Wenn Integrationsmöglichkeiten zum Beispiel entscheidend für Ihr Team sind, könnten Sie diesem Kriterium 30 % Gewicht geben, während Benutzererfahrung 20 % erhält. Bewerten Sie jedes Kriterium auf einer Skala von 1–5 oder 1–10, um messbar zu machen, wie gut jedes Angebot Ihre Anforderungen erfüllt. Passen Sie die Gewichtungen an Ihre internen Prioritäten an, damit Ihre endgültige Entscheidung mit Ihren strategischen Zielen übereinstimmt.

Machen Sie Ihren Bewertungsprozess transparent

Definieren Sie, wer die Angebote bewertet und wie dies geschieht. Verwenden Sie ein standardisiertes Bewertungsschema, um Einheitlichkeit und Fairness bei allen Bewertungen zu gewährleisten. Planen Sie ein Treffen, um die Bewerter auf den Bewertungsprozess einzustimmen, offene Fragen zu klären und Erwartungen zu definieren. So vermeiden Sie Missverständnisse und stellen sicher, dass alle auf dem gleichen Stand sind, was zu einer genaueren und zuverlässigeren Bewertung führt.

Ausschreibung für E-Mail-Marketing-Software veröffentlichen

Die Veröffentlichung Ihrer Ausschreibung bedeutet mehr, als sie einfach zu versenden – es geht darum, Anbietern den richtigen Zugang, klare Zeitpläne und Anweisungen zu geben, damit sie wirkungsvoll reagieren können. Ein reibungsloser Verteilungsprozess bestimmt maßgeblich die Qualität der zurückgesendeten Angebote. So stellen Sie sicher, dass Ihre RFP effektiv verteilt wird:

Wählen Sie die passende Verteilungsmethode

Nutzen Sie gängige Optionen wie E-Mail, spezielle RFP-Software-Plattformen oder Beschaffungsportale für den Versand Ihrer Ausschreibung. Ein zentrales System zur Nachverfolgung von Rückmeldungen verschlankt den Ablauf und verhindert verlorene Einreichungen. Eine Anbieterkontaktliste oder eine funktionsbasierte Mailbox kann außerdem Missverständnisse vermeiden und gewährleisten, dass alle Kommunikationen an die richtige Stelle gelangen.

Setzen Sie klare Zeitplan-Erwartungen

Teilen Sie den üblichen Zeitplan für den Ablauf direkt in Ihrer Ausschreibung mit, um alle Beteiligten auf Kurs zu halten. Geben Sie wichtige Termine wie diese an:

  • Veröffentlichungsdatum der RFP
  • Fragen- und Antwortphase der Anbieter
  • Endgültige Einreichungsfrist
  • Bewertungs- und Auswahlphase

Wenn diese Daten klar aufgeführt sind, können Anbieter ihre Antworten besser planen und Ihr Team hält die vereinbarten Fristen ein.

Definieren Sie die Einreichungsanforderungen

Erklären Sie präzise, was Anbieter für eine korrekte Einreichung beachten müssen. Geben Sie akzeptierte Dateiformate wie PDF, Word oder Excel-Vorlagen an und benennen Sie den bevorzugten Übermittlungsweg, beispielsweise ein Upload-Portal oder eine Antwort-Mailbox. Wenn Anbieter spezifische Vorlagen oder Formulare verwenden müssen, machen Sie dies deutlich. Klären Sie außerdem, ob verspätete Einreichungen akzeptiert werden, um Missverständnisse zu vermeiden.

Angebote bewerten & Anbieter auswählen

Hier zahlt sich Ihr strukturierter Prozess aus – Ihr Team kann die Rückmeldungen der Anbieter in eine fundierte Shortlist umwandeln. Konsistenz, Objektivität und Zusammenarbeit aller Beteiligten sind entscheidend für eine erfolgreiche Bewertung. So bewerten und sortieren Sie Anbieter effektiv aus:

  • Organisation und Formatierung der Angebote für die Überprüfung: Ordnen Sie die Angebote in einem einheitlichen Format an, um einen einfachen Vergleich zu ermöglichen. Wie stellen Sie sicher, dass jedes Angebot gleichberechtigt geprüft wird, ohne wichtige Details zu übersehen?
  • Verwendung einer Bewertungsmatrix: Setzen Sie Ihre zuvor definierte Bewertungsmatrix auf jedes Angebot an. So bleiben Ihre Bewertungen objektiv und an Ihren Zielen ausgerichtet. Gewichten Sie die Funktionen, die Ihrem Team am wichtigsten sind?
  • Planung von Demos und Gesprächen: Vereinbaren Sie Demos und Gespräche mit den besten Anbietern, um deren Software im Einsatz zu erleben. So können Sie die Benutzerfreundlichkeit und den Support des Anbieters bewerten. Wie schlägt sich die Software in realen Szenarien?
  • Referenzen überprüfen: Nehmen Sie Kontakt zu aktuellen oder früheren Kunden des Anbieters auf, um dessen Angaben zu überprüfen. So erhalten Sie Einblicke in Kundenzufriedenheit und Zuverlässigkeit. Was berichten andere Unternehmen Ihrer Branche über ihre Erfahrungen?
  • Unklare Punkte im Angebot klären: Wenden Sie sich an die Anbieter, um unklare oder unvollständige Abschnitte ihrer Angebote zu klären. So erhalten Sie alle benötigten Informationen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Welche Fragen sind noch offen?

Anbieter auswählen & benachrichtigen

Wenn sich Ihr Team für einen Anbieter entschieden hat, sind die abschließenden Schritte genauso wichtig wie der Auswahlprozess. Klare, professionelle Kommunikation mit allen Anbietern – sowohl den gewählten als auch den abgelehnten – bildet die Grundlage für eine gute Zusammenarbeit in der Zukunft. Interne Abstimmung ist vor dem Vertragsabschluss entscheidend, damit alle Beteiligten auf demselben Stand sind. So bringen Sie den Auswahlprozess erfolgreich zu Ende:

Ausgewählte und nicht ausgewählte Anbieter informieren

Rechtzeitige und respektvolle Kommunikation mit den Anbietern sorgt für ein positives Klima. Senden Sie abgelehnten Anbietern eine kurze Dankesnachricht oder ein übergeordnetes Feedback, um das Verhältnis aufrechtzuerhalten. Dem ausgewählten Anbieter geben Sie eine klare Zusage, um die Partnerschaft von Anfang an auf ein solides Fundament zu stellen und Erwartungen zu klären.

Vorbereitung auf die finalen Vertragsverhandlungen

Typische Verhandlungspunkte sind Preisgestaltung, Service Level Agreements (SLAs) und Vertragsbedingungen. Legen Sie im Vorfeld fest, an welchen Punkten Ihr Team keine Kompromisse eingeht, um Überraschungen zu vermeiden. Mit einer Checkliste oder Agenda behalten Sie während der Gespräche den Überblick und sprechen alle wichtigen Aspekte gezielt an.

Interne Abstimmung vor der Unterschrift sicherstellen

Benötigte Freigaben umfassen in der Regel die Unterschrift der Geschäftsleitung oder Finanzabteilung sowie eine rechtliche oder einkaufsbezogene Prüfung. Fassen Sie die wichtigsten Beweggründe für die Entscheidung zusammen, damit interne Prüfer die Argumentation schnell nachvollziehen können. So beschleunigen Sie den Freigabeprozess und sorgen dafür, dass vor Vertragsabschluss alle an einem Strang ziehen.

Wie geht es weiter?

Falls Sie sich gerade mit der Auswahl von E-Mail-Marketing-Software beschäftigen, lassen Sie sich kostenlos von einem SoftwareSelect-Berater Empfehlungen geben.

Sie füllen ein Formular aus und führen ein kurzes Gespräch, in dem Ihre Anforderungen im Detail geklärt werden. Anschließend erhalten Sie eine Shortlist mit passenden Software-Lösungen zur Auswahl. Sie werden zudem während des gesamten Kaufprozesses unterstützt, einschließlich Preisverhandlungen.